Zum Hauptinhalt springen

Embolo trainiert und wappnet sich für den Konkurrenzkampf

Der Schweizer Nationalspieler brennt nach seinem Wechsel zu Gladbach auf seine ersten Einsätze – muss sich im Training aber nach seiner Fussverletzung noch zurückhalten.

Mit Gladbach weilt Embolo derzeit im Trainingslager am Tegernsee – und absolviert dort nach seiner Fussverletzung im Mai vorerst nur individuelle Einheiten.
Mit Gladbach weilt Embolo derzeit im Trainingslager am Tegernsee – und absolviert dort nach seiner Fussverletzung im Mai vorerst nur individuelle Einheiten.
imago
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl musste 10 Millionen Euro für den Schweizer aufwerfen. Geld, das er auch dank Beteiligungen von Gladbach an Weiterverkäufen aufbringen konnte – etwa am Transfer von Djibril Sow von YB nach Frankfurt, an dem Gladbach als Sows Ex-Club noch beteiligt war.
Gladbachs Sportdirektor Max Eberl musste 10 Millionen Euro für den Schweizer aufwerfen. Geld, das er auch dank Beteiligungen von Gladbach an Weiterverkäufen aufbringen konnte – etwa am Transfer von Djibril Sow von YB nach Frankfurt, an dem Gladbach als Sows Ex-Club noch beteiligt war.
Keystone
Der Transfer Embolos zu Mönchengladbach soll kurz bevorstehen. Der 22-Jährige trifft dort auf vier Schweizer Nationalspieler: Nico Elvedi (links), Yann Sommer (rechts), Michael Lang und Denis Zakaria.
Der Transfer Embolos zu Mönchengladbach soll kurz bevorstehen. Der 22-Jährige trifft dort auf vier Schweizer Nationalspieler: Nico Elvedi (links), Yann Sommer (rechts), Michael Lang und Denis Zakaria.
Laurent Gillieron, Keystone
1 / 8

Es war ein schwieriger Frühling für Breel Embolo. Erst im März, einige Wochen nach dem Rückrundenstart, hatte er sich von seinem Mittelfussbruch erholt und konnte bei Schalke wieder ins Geschehen eingreifen. Doch die Ruhe für eine behutsame Rückkehr erhielt er dort nicht: Der Traditionsclub aus dem Ruhrpott erlebte eine miserable Saison, die er auf Platz 14 beschloss.

Im Mai schliesslich verletzte sich Embolo erneut am Fuss. Und Anfang Juli wurde dann sein Wechsel zu Mönchengladbach bekannt. Beim Europa-League-Teilnehmer verspricht sich der 22-jährige Nationalspieler frischen Wind für seine ins Stocken geratene Bundesliga-Karriere. «Aber erst einmal», sagte Embolo am Rande des Trainingslagers von Gladbach am Tegernsee in einer deutschen Medienrunde, «muss ich fit werden. Ich behalte jetzt einen kühlen Kopf. Lieber zwei Tage später als zwei Tage zu früh einsteigen.»

Der Basler hält sich momentan noch individuell fit und vom Mannschaftstraining fern. Einmal im Team, muss er sich bei den Rheinländern auf viel Konkurrenz im Sturm gefasst machen. Der Franzose Alassane Pléa hat nach zwölf Toren in der abgelaufenen Saison bestimmt die Nase vorn, der Brasilianer Raffael ist trotz durchzogener Spielzeit eine Grösse in Gladbach. Dazu kommen Patrick Herrmann und Ibrahima Traoré. Und ein zweiter Zuzug könnte noch der Sohn eines Weltmeisters sein: Die Verhandlungen mit Guingamp und Marcus Thuram, Sohn des grossen Lilian, ziehen sich jedoch in die Länge.

Wiedersehen mit Schalke gleich zum Auftakt

«Das breite Kader kann nur zum Vorteil für uns werden», sagt Embolo, «ich habe diesen Weg bewusst ausgesucht, um mich weiterzuentwickeln.» Zehn Millionen Euro Ablöse zahlte Gladbach an Schalke. Embolo ist beim Team des neuen Trainers Marco Rose schon der fünfte Schweizer – nach Yann Sommer, Michael Lang, Denis Zakaria und Nico Elvedi. Bereits am ersten Spieltag kommt es zum Wiedersehen mit Embolos Ex-Club: Gladbach empfängt zu Hause Schalke.

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch