Erntezeit beim FC Steffisburg

Am Samstag hat der FC Steffisburg im Rückspiel der Barragespiele gegen den SC Wohlensee den Aufstieg in die 2. Liga regional geschafft. Zahlreiche Anhänger feierten gemeinsam mit dem Team das historische Ereignis.

Jubel bei den Steffisburgern: Spieler und Anhänger feiern den Aufstieg.

Jubel bei den Steffisburgern: Spieler und Anhänger feiern den Aufstieg.

(Bild: Patric Spahni)

Es war eine Partie, die wohl keiner der Anwesenden und vor allem keiner der Akteure so schnell vergessen wird. Das Rückspiel der Barragespiele zwischen dem FC Steffisburg und dem SC Wohlensee fand in Oberdiessbach statt und zog vor allem aufseiten der Steffisburger viele Sympathisanten und Fans an.

Mehrere Hundert Zuschauer waren am Samstagnachmittag angereist, um einem historischen Spiel beizuwohnen, in dem es dem FC Steffisburg zum zweiten Mal seit 1977 wieder möglich war, in die 2. Liga regional aufzusteigen.

Den Grundstein für die Sensation hatten die Steffisburger über die letzten drei Jahre und vor allem in dieser Saison gelegt. Lediglich ein Spiel verlor das Team vom Trainerduo Roger Probst und Pascal Haymoz in dieser Spielzeit.

«Nach zwei Jahren harter Arbeit konnten wir in dieser Saison ernten», sagte Probst, dessen Mannschaft mit Konstanz, einer soliden Defensive und einem hungrigen Offensivspiel die Gegner zur Verzweiflung gebracht und die eigenen Zuschauer begeistert hatte. Auch die gute Zusammenarbeit mit den Junioren trug ihren Teil zur erfolgreichsten Saison des FC Steffisburg in über sechzig Jahren Clubgeschichte bei.

Noch im Verlauf der Saison betonten die Verantwortlichen des FCS den tollen Zusammenhalt innerhalb des Teams, der der Mannschaft zu so einer herausragenden Spielzeit verhalf. «Was die Mannschaft geleistet hat, ist hervorragend, man darf aber alle anderen nicht vergessen, die hinter den Kulissen immer da waren und auch ihren Teil zu diesem historischen Erfolg beitrugen», betonte Roger Probst, dem am Samstag ein riesiger Stein vom Herzen fiel.

Und da ist er nicht der Einzige, auch Martin Aebischer, der in dieser Saison immer wieder von Verletzungen ausgebremst wurde, zeigte sich sehr erleichtert, aber vor allem auch stolz auf die Mannschaft: «Es ist mein persönlicher und auch der grösste Erfolg des Clubs, ich bin wahnsinnig stolz auf den Verein», sagt er, der am Samstag in den Schlussminuten ein symbolisches Tor zur zwischenzeitlichen 3:2-Führung erzielte.

Kurz nach seiner Einwechslung hämmerte er mit viel Wucht und vor allem Überzeugung das Leder direkt in den Winkel und liess damit bei den Fans und beim Team alle Dämme brechen. In diesem Moment war die Entscheidung gefallen, und später endete dieser historische Nachmittag mit einem 3:3 und dem Aufstieg, der gefeiert wurde.

Thuner Tagblatt

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