Zum Hauptinhalt springen

Es herrscht Optimismus

Für den FC Langenthal beginnt am Samstag die neue Saison in der 1. Liga. Für die Mannschaft von Cheftrainer Willy Neuenschwander lautet das primäre Saisonziel Klassenerhalt.

Alle neuen Spieler auf einen Blick: Christoph Mattli, Henrique Santos de Carvalho, Bavalan Baskar, Raip Sherifi, Semir Bisevac, Nils Wernli, Valdimiro Cuinjinca und Jessey Hein (von links). Auf dem Bild fehlt Jens Brügger.
Alle neuen Spieler auf einen Blick: Christoph Mattli, Henrique Santos de Carvalho, Bavalan Baskar, Raip Sherifi, Semir Bisevac, Nils Wernli, Valdimiro Cuinjinca und Jessey Hein (von links). Auf dem Bild fehlt Jens Brügger.
PD

Am Samstagnachmittag steigen die Akteure des FC Langenthal mit der Auftaktpartie auswärts gegen Delsberg (16 Uhr) in ihre zweite Saison in der 1. Liga seit dem Wiederaufstieg 2017. Obschon einige Schlüsselspieler zum Start noch nicht zur Verfügung stehen werden, ist die Mannschaft bereit, die Herausforderungen anzunehmen, die in der 1. Liga warten.

Dabei lohnt es, kurz auf die ­vergangenen Wochen zurückzublicken, in denen sich die Mannschaft auf die neue Saison vor­bereitete. Bereits im allerersten Training Anfang Juli zeigten die Fussballer, dass sie gewillt sind, die Trainingseinheiten sowie die Testspiele optimal zu nutzen. Der Eifer, sich unter der Leitung von Trainer Willy Neuenschwander und seinem Staff, angeführt von Assist Radovan Nikolic, verbessern zu wollen, war spürbar.

Einige Absenzen

Leider standen den Chefs an der Seitenlinie jedoch nicht immer alle Spieler zur Verfügung. «Nicht nur ich, sondern auch andere Trainerkollegen haben nach der Sommerpause immer wieder mit Abwesenheiten zu kämpfen. Einige Spieler waren noch in den Ferien, andere kamen gerade aus einer Verletzungspause zurück, was die Vorbereitung nicht erleichterte.»

Trotzdem ist es ­Neuenschwander gelungen, sein Team mit abwechslungsreichen Trainings auf die neue Spielzeit einzustellen, damit das primäre Saisonziel – der Ligaerhalt – erreicht werden kann. In der Testphase stach der Sieg beim Ein­ladungsturnier des Ligakonkurrenten Schötz besonders ins Auge.

Abgeschlossen haben die Langenthaler ihre Vorbereitung übrigens mit einem Remis gegen Aufsteiger Zofingen. Coach Neuenschwander betonte, dass sich die neuen Spieler in den Testspielen bereits gut ins Team integriert und vereinzelt auch Impulse gesetzt hätten. In Langenthal herrscht also durchaus verhaltener Optimismus, eine Spielzeit mit weniger Sorgen als in der vergangenen Saison zu erleben.

In den letzten Vorbereitungsspielen sah sich Trainer Neuenschwander leider auch immer wieder gezwungen, neue Leute in der ­Innenverteidigung auszuprobieren. Denn bekanntlich sind die Defensivkräfte Sven Zimmermann und Christoph Kurmann verletzt. Wer also vor Torhüter Sascha Studer die Abwehr dirigieren soll, wird sich wohl erst kurz vor der ersten Begegnung in Delsberg herauskristallisieren.

Klar ist aber sowieso, dass die Langenthaler Akteure auch in der neuen Saison wohl in jedem Spiel bis an ihre Leistungsgrenze gehen müssen, um möglichst viele Punkte gegen den Abstieg zu generieren.

Der Hitze trotzen

Ein Thema in der Vorbereitung war auch die Hitze. Es wird interessant, sein zu sehen, wie sich die Spieler in einem Ernstkampf mit der Wärme arrangieren. ­Trainer Neuenschwander sagt: «Schon früher hat es solche Ausnahmesituationen gegeben.» Die Spieler seien angehalten, sehr viel zu trinken.

«Zudem sollen sie versuchen, etwas ökonomischer als üblich zu agieren, was vielleicht dazu führt, dass die Intensität nicht so hoch sein wird.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch