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FC Langenthal: Den Bann gebrochen

Der FC Langenthal hat in der 1. Liga den ersten Saisonsieg geholt. Die Oberaargauer bezwangen Luzern II auswärts verdient 2:0 und verliessen somit den letzten Tabellenplatz.

Langenthals Gregory Gemperle fxiert den Ball.
Langenthals Gregory Gemperle fxiert den Ball.
Marcel Bieri

Die Erleichterung stand Langenthal-Coach Willy Neuenschwander nach dem Schlusspfiff regelrecht ins Gesicht geschrieben. 2:0 gewann seine Equipe in der 1. Liga auswärts gegen den Nachwuchs des FC Luzern und holte somit im fünften Spiel in dieser Saison endlich die ersten Punkte.

«Wir hatten heute das nötige Wettkampfglück auf unserer Seite. In Durchgang eins waren die Luzerner optisch zwar überlegen. Je länger die Partie aber ­dauerte, desto besser bekamen wir das Geschehen unter Kon­trolle und konnten die für uns so wichtigen Tore erzielen», sagte Neuenschwander nach dem wichtigen Sieg und ergänzte: «Ich muss der Mannschaft heute ein grosses Kompliment machen.»

Von Beginn an war den Oberaargauern deutlich anzumerken, dass sie aus Luzern nicht ohne Punkte abreisen wollten. So entwickelte sich eine über die ge­samte Zeit sehr intensiv geführte Partie. Die Platzherren erarbeiteten sich eine optische Überlegenheit, ohne jedoch daraus Kapital zu schlagen.

Lukas Riedmann scheiterte nach 13 Minuten an Langenthal-Torhüter Sascha Studer. Die Luzerner forcierten auch in der Folge weiter die Offensive und setzten die Langenthaler Abwehr unter permanenten Druck. Trotzdem war bis zur 30. Minute keine weitere hochkarätige Abschlussmöglichkeit auszumachen, ehe erneut Riedmann aus guter Position eine Chance vergab.

Erst danach tauchten auch die Langenthaler gefährlich vor Luzern-Goalie Loïc Jacot auf. Gregory Gemperle, der spätere Torschütze, konnte eine Flanke von Nils Wernli nicht versenken. Das gleiche Schicksal ereilte auch Semir Bisevac kurz vor der Pause.

Langenthals Effizienz

Die Partie bot auch in Durchgang zwei beste Werbung für den Fussball in der 1. Liga. Die erste Chance vergab erneut der gefährliche Riedmann. Danach wurde auch ein Freistoss der Luzerner eine sichere Beute für Torhüter Studer. Kurz darauf konnten die Langenthaler ihren zweiten Eckball des Spiels treten. Der Ball wurde länger und länger. Philip Schubert brauste heran und versenkte den Ball per Kopf sicher zur 1:0-Führung für den FCL.

Die Re­aktion der Luzerner folgte jedoch prompt, doch die Langenthaler wehrten sich erfolgreich und mit viel Engagement gegen die Angriffe der Luzerner, die gegen ­Ende der Partie ihr Glück oft in überhasteten Abschlüssen suchten. Und so markierte Gemperle mit seinem zweiten Treffer in der Nachspielzeit den Schlusspunkt und bescherte den Oberaargauern den ersten Saisonsieg.

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