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FC Lerchenfeld: Jugend forscht

Lerchenfeld-Coach Bruno Feller blickt dem Start der Rückrunde in der interregionalen 2. Liga optimistisch entgegen. Der FCL tritt mit einem sehr jungen Team an.

Arbeitet gerne mit Talenten: Lerchenfeld-Coach Bruno Feller.
Arbeitet gerne mit Talenten: Lerchenfeld-Coach Bruno Feller.
Markus Grunder

Der FC Lerchenfeld setzt ganz konsequent auf junge Akteure. Etwas mehr als 21 Jahre beträgt das Durchschnittsalter der Thuner – in einer starken Meisterschaft wie der 2. Liga interregional birgt das auch Risiken, weil die Gegner oft schon über finanziell grosse Ressourcen verfügen und entsprechend routinierte und spielstarke Fussballer in ihren Reihen wissen.

«Wir haben uns bewusst für diesen Weg entschlossen», sagt Lerchenfeld-Trainer Bruno Feller, der nicht hadert, sondern das Beste aus der Situation macht. Es sei eine schöne Aufgabe, mit jungen Spielern zu arbeiten, betont der Thuner. «Natürlich ist das Team öfters Leistungsschwankungen unterzogen. Aber damit können wir leben», erklärt Feller.

Vor allem auf zentralen Positionen musste der Coach in der Vorrunde oft Spieler aufstellen, die noch nicht mal 20 Jahre alt sind. Klar, dass derart unerfahrene Akteure noch nicht die Konstanz an den Tag legen können wie gestandene Fussballer. Und so bauten die Lerchenfelder nach einem starken Start in die Meisterschaft zum Ende der Vorrunde hin ab.

Derzeit belegen die Oberländer den achten Rang in einer Liga mit 14 Teams, der Vorsprung auf die Abstiegszone beträgt aber immerhin 10 Punkte. «Ein guter Start in die Rückrunde wäre wichtig, damit wir schnell genügend Punkte und somit ein Polster auf die Ab­stiegsränge haben», erklärt der Trainer.

Eine gute Vorbereitung

Bis auf die Tatsache, dass in der Vorbereitung für die Rückrunde ein paar Spieler verletzungsbedingt nicht am Trainingsbetrieb teilnehmen konnten, ist Feller mit den Eindrücken der letzten Monate zufrieden. «Wir hatten ein tolles Trainingslager in Deutschland, konnten gut trainieren und Automatismen einüben.» Dennoch ist der Auftakt in dieses Fussballjahr missglückt.

In der Cupqualifikation für die nächste Saison verlor Lerchenfeld vor einer Woche gegen Ligakonkurrent Muttenz. Umso wichtiger wäre eine Reaktion heute Samstagnachmittag im Waldeckstadion (16.00 Uhr). Lerchenfeld empfängt den drittplatzierten FC Bern,Trainer Feller möchte mit einem Erfolgserlebnis in die Rückrunde starten.

«Wir werden alles tun und streben einen Sieg an, das würde Sicherheit geben für die nächsten Wochen.» Mit Kim Zaugg und Jan Lehmann stiessen im Winter zwei weitere junge Spieler zum FCL. Beide sind erst 18 Jahre alt, passen gut in die Philosophie, Talente gezielt zu fördern. Beide spielten in der U-21-Mannschaft des FC Thun, konnten sich aber dort nicht durchsetzen.

«Für solche Spieler sind wir der ideale Klub, weil sie sich bei uns in Ruhe und ohne Druck weiterentwickeln können», erklärt Coach Feller. «Jugend forscht», heisst das Motto bei Lerchenfeld. Es wird spannend zu beobachten sein, wie sich die junge Equipe in den nächsten Monaten weiterentwickelt.

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