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FC Thun: Die 99 brachte kein Glück

Das 99. Spiel in der Stockhorn Arena wurde zelebriert. Konkurrenz in der eigenen Stadt verhinderte einen grösseren Zuschauerzulauf.

Thun-Spieler Simone Rapp lässt den Kopf hängen.
Thun-Spieler Simone Rapp lässt den Kopf hängen.
Patric Spahni
Christian Fassnacht schiesst aufs Tor. Michael Lang kommt zu spät.
Christian Fassnacht schiesst aufs Tor. Michael Lang kommt zu spät.
Patric Spahni
Der enttäuschte Stefan Glarner nach dem Spiel.
Der enttäuschte Stefan Glarner nach dem Spiel.
Patric Spahni
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Üblicherweise werden Jubiläen bei runden Zahlen zelebriert. 50 oder 100 drängen sich für ­Gedenktage und Feierlichkeiten besonders auf. Die Verantwort­lichen des FC Thun nahmen jedoch das 99. Heimspiel in der ­Geschichte der Stockhorn-Arena zum Anlass, einige spezielle Aktionen durchzuführen, ein wenig zu feiern und zurückzuschauen.

Der Grund dafür lag auf der Hand. Zum 100. Spiel in der neuen Arena wird in zwei Wochen der FC Vaduz zu Gast sein. Die Liechtensteiner sind nicht gerade der Gegner, welcher sich für Festivitäten besonders aufdrängt und Zuschauer in Scharen anzulocken vermag.

Dann also lieber die 99. Partie inszenieren, immerhin war der grosse FC Basel, das Nonplusultra im Schweizer Fussball, zu Gast. Und so versteckten Helfer des FC Thun vor der Begegnung 99 Geschenke unter den Sitzplätzen, liessen die Einlaufkinder vor dem Abpfiff 99 rote Luftballons in den Nachthimmel steigen, zelebrierten die Thuner Fans auf der Stehrampe eine hübsche Choreografie mit dem Slogan «Wyter geits um jede Prys – Kämpfe Boys – für Rot und Wyss.»

Bescheidene Kulisse

5707 Zuschauer versammelten sich auf der Tribüne. Eine relativ bescheidene Kulisse. Dass die Handballer von Wacker Thun in der Lachenhalle gleichzeitig ihren Auftakt in die Finalrunde absolvierten und auch die 1.-Liga-Eishockeyaner von Thun zur selben Zeit zu Hause spielten, half sicher genauso wenig wie die tiefen Temperaturen, die aus der Arena einen Eisschrank machten. Lange Zeit passte wenigstens die Thuner Leistung zum festlichen Rahmen, ehe Pech und Unvermögen zur Niederlage führten.

«Einfach nur bitter ist das», sagte Nicolas Schindelholz, Verursacher des Eigentores, das den FCT auf die Verliererstrasse brachte. Aussenverteidiger Stefan Glarner sprach «von einer Enttäuschung nach einer Leistung, an der es nichts auszusetzen gibt ausser dem Resultat.» Die Zahl 99 brachte also kein Glück.

Und so bleibt aus Sicht des FCT die Hoffnung, dass der 100. Auftritt in der Arena im Spiel gegen Vaduz besser verlaufen wird. Ein Sieg im Abstiegskampf gegen die Liechtensteiner würde das wahre Jubiläum trotz dem wenig zugkräftigen Gegner sicher versüssen.

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