FCB soll 21 Millionen Franken sparen

Nach einem enttäuschenden Jahresergebnis will Präsident Bernhard Burgener nun die Kosten stark senken.

Kündigt Sparmassnahmen an: FCB-Präsident Bernhard Burgener.

Kündigt Sparmassnahmen an: FCB-Präsident Bernhard Burgener.

(Bild: Keystone)

Oliver Gut

Transfereinnahmen in der Höhe von 51,7 Millionen Franken waren zu wenig. So viel Geld hat der FC Basel im 2018 durch die Abgänge von Akanji, Elyounoussi, Vaclik, Lang und Steffen verdient. Das allein reichte jedoch nur deshalb zu einem positiven Jahresergebnis mit einem ausgewiesenen Gewinn von 1,7 Millionen Franken, weil in der Buchhaltung die letzten 13 von ehemals 22 Millionen Franken an Rückstellungen für Spieler-Ersatzbeschaffung von Gesetzes wegen aufgelöst werden mussten.

Diese gingen zurück auf die Ära von Bernhard Heusler und deren letztes volles Geschäftsjahr. Ende 2016 verfügte das Unternehmen nach Jahren der Gewinne und Rückstellungen neben dem Kaderwert über finanzielle Reserven von 60 Millionen Franken.

Per Ende 2018 stehen so unter dem Strich 20 Millionen Franken, die der FCB mehr ausgegeben als eingenommen hat, seit 2017 der Besitzerwechsel hin zu Bernhard Burgener vollzogen wurde. Ein Drittel der damaligen Reserven ist also aufgebraucht. Trotz der letztjährigen Transfer-Einnahmen und trotz der Champions-League-Kampagne in der Saison 2017/18.

Präsident Bernhard Burgener sprach schon bei Amtsantritt davon, zum Wohle des Clubs Kosten senken zu wollen. Gelungen ist dies noch nicht. Geht es nach ihm, soll sich dies bis Ende 2019 ändern: Die Ausgaben sollen im Vergleich zum Vorjahr um 21 Millionen Franken verringert werden.

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