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Ferati soll FCB-Abwehrproblem lösen

David Abraham und François Marque sind gesperrt; jetzt muss der junge Beg Ferati im Spitzenkampf gegen den FC Zürich den Abwehrchef geben.

Die FCZ-Torjäger Hassli und Alphonse haben bisher je neun Treffer erzielt. Regisseur Abdi, der die beiden Franzosen mit präzisen Pässen füttert, hat auch schon achtmal getroffen. Und ausgerechnet vor dem Spitzenkampf am Sonntag gegen den FCZ gehen Meister Basel die Abwehrspieler aus.

Die Innenverteidiger Abraham und Marque sind gesperrt. Rechtsverteidiger Zanni laboriert an einer hartnäckigen Adduktoren-Entzündung. Von den Stammverteidigern bleibt nur der Schwede Safari als Linksverteidiger übrig. Weil Morganella einen Zehenbruch hat und Hodel stets Ersatz ist und ihm deshalb die Spielpraxis fehlt, muss Trainer Christian Gross improvisieren. Sicher ist nur, dass sein neuer Abwehrchef Beg Ferati, 22, heisst. Obwohl der Basler ein riesiges Talent ist, gehört er bei Gross nicht zum Stamm.

«Ihm gehört die Zukunft»

«Er hat alles, was einen Innenverteidiger auszeichnet», sagt Vaduz-Keeper Yann Sommer, 19, der mit Ferati in der U21-Nati spielt. Er sei technisch überdurchschnittlich.

Er schätze Feratis Organisationstalent. Deshalb sei er ein perfekter Abwehrchef. «Kaum einer kann das Spiel so intelligent lesen wie Beg», sagt Sommer. Ferati habe auch in der Angriffsauslösung enorme Qualitäten.

Das Spiel gegen den FCZ sei Feratis grosse Chance, endlich den Durchbruch zu schaffen. «Schon in Barcelona hat Beg den kranken Abraham souverän ersetzt», sagt Sommer. Seinem Freund gehöre die Zukunft. Beim FC Basel und in der grossen Nati.

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