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Fifa greift ein bisschen durch

Die zwei aufgeflogenen Mitglieder des Fifa-Exekutivkomitees, die mutmasslich bestechlich sind, werden provisorisch suspendiert. Gegen den einen ermittelt in Nigeria die Antikorruptions-Einheit EFCC.

«Es gibt nicht nur sonnige Tage»: Sepp Blatter.
«Es gibt nicht nur sonnige Tage»: Sepp Blatter.

Auf die Minute genau zwei Stunden später als angekündigt hat der Weltfussballverband Fifa gestern in der Bestechungsaffäre sein Urteil bekannt gegeben: Fifa-Vizepräsident Reynald Temarii aus Tahiti und Fifa-Vorstandsmitglied Amos Adamu aus Nigeria werden provisorisch suspendiert. Bis auf weiteres ist ihnen jede Tätigkeit im organisierten Fussball verboten. Das endgültige Urteil will die Fifa-Ethikkommission zwischen dem 15. und 17. November 2010 fällen, sagte Kommissionspräsident Claudio Sulser gestern an einer Medienkonferenz.

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