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Fifa schliesst Peru aus

Die Fifa hat ihre Drohung wahr gemacht. Sie schloss Peru wegen der politischen Einmischung in sportliche Belange aus.

Fifa-Präsident Sepp Blatter hatte vom Andenstaat, in welchem seit Monaten ein Streit zwischen dem Fussballverband und der Regierung herrscht, ein von beiden Seiten unterzeichnetes Dokument erwartet, das eine Lösung des Konflikts innert zehn Tagen vorsieht. Dies ist anscheinend nicht geschehen. Die peruanische Regierung erkennt Manuel Burga wegen dessen angeblich irregulärer Wahl nicht als Präsidenten des Landesverbandes FPF an. Burga wird Amtsmissbrauch vorgeworfen.

Vonseiten der Regierung Perus war bereits zuvor verlautbart worden, dass man «Erpressungsversuche» der Fifa nicht akzeptieren werde. Damit wird Peru aus der laufenden südamerikanischen WM-Qualifikation und alle peruanischen Vereine aus den südamerikanischen Klub-Bewerben ausgeschlossen. Aufgrund der anhaltenden Kontroversen war Peru bereits die Austragung der U20-Kontinentalmeisterschaft im kommenden Jahr entzogen worden.

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