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Fifa setzt ein Zeichen im Kampf gegen Rassismus

Rassismus und Diskriminierung nehmen im Fussball zu. Der Weltfussballverband Fifa zieht deshalb Konsequenzen.

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Beim Spiel gegen die Tottenham Hotspurs wurde Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger rassistisch beleidigt.
Beim Spiel gegen die Tottenham Hotspurs wurde Chelsea-Verteidiger Antonio Rüdiger rassistisch beleidigt.
Eddie Keogh/Reuters
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Ein Sprecher vom englischen Premierminister Boris Johnson sagte am Montag: «Natürlich müssen die Fussballverbände mehr tun, um dieses Problem zu lösen. Wir sind entschlossen, mit ihnen zusammenzuarbeiten und es aus der Welt zu schaffen».

Mit dem Problem meint er Rassismus und Diskriminierung im Fussball. Am Wochenende wurde Chelsea-Profi Antonio Rüdiger im Spiel gegen Tottenham aufgrund seiner Hautfarbe beleidigt. Es ist nur eines von zahlreichen Beispielen aus dem vergangenen Jahr, deshalb will die britische Regierung nun handeln. Eine Zusammenarbeit mit dem englischen Fussballverband soll nun zumindest in England die Lösung bringen.

Rassistische Vorfälle nehmen im Fussball und im Sport allgemein zu. Auch der Weltfussballverband Fifa sieht sich gezwungen, bei Vorfällen vermehrt einzugreifen. Deshalb wurde das Fifa-Disziplinarreglement 2019 aktualisiert. Dieses soll nun einer Nulltoleranz gegenüber Rassismus und Diskriminierung unterliegen. Und das neue Reglement zeigt bereits Wirkung.

Jüngstes Beispiel ist der Fall vom bahrainischen Nationalspieler Sayed Baqer, der nach einem WM-Qualifikationsspiel von Mitte November gegen Hong Kong mit diskriminierendem Verhalten auffiel. Auf dem Weg zur Kabine zeigte er dem asiatischen Anhang eine Schlitzaugen-Geste. Für diese Aktion wurde Baqer nun von der Fifa für zehn Spiele gesperrt und mit einer Geldbusse von 30’000 Franken bestraft.

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