Zum Hauptinhalt springen

«Fink hätte für den Job beim HSV auch eine Million bezahlt»

Thorsten Finks Wechsel vom FCB zum HSV spaltet die Leser von Redaktion Tamedia in zwei Lager. Die einen werfen dem Trainer Treulosigkeit vor, die anderen würdigen seine Verdienste.

Ein emotionaler Trainer, der für Emotionen sorgt: Thorsten Fink.
Ein emotionaler Trainer, der für Emotionen sorgt: Thorsten Fink.
Keystone

Captain Marco Streller erklärte am Donnerstag, bei Thorsten Finks Abschied seien in der Kabine des FC Basel Tränen geflossen. Offenbar auch bei Fink selbst, einem Mann, der seiner Mannschaft die Begeisterung für den Fussball stets vorgelebt und so Höchstleistungen wie das 3:3 in der Champions League bei Manchester United aus ihr herausgekitzelt hat. Da stellt sich natürlich die Frage, warum Fink das vielversprechende Projekt FC Basel nach zweieinhalb Jahren verlässt und in Hamburg beim Tabellenvorletzten der Bundesliga anheuert.Redaktion Tamedia-Leser Florian Hess ist der Meinung, Fink habe sich aus finanziellen Gründen für den HSV entschieden. «Geld und Eigennutz sind doch im Leben das wahre Motiv aller Entscheidungen. So auch im Fussball», kommentiert er. «Gestern noch der tollste Job der Welt mit den besten Spielern, und heute geht er. Auch wenn es heute so gebräuchlich ist, mir gefällt es nicht. Ich bin frustriert und verärgert über die offensichtliche Heuchelei», schreibt Beat Braun mit Blick auf Finks nicht eingelöste Treueschwüre für den FC Basel. «Ich bin stinksauer und traurig. Dass Fink sich so aus Basel verabschiedet, hätte ich ihm nicht zugetraut», pflichtet ihm Hans Gysin bei.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.