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Fischer: «Ich hoffe, es kommt kein Elch auf den Platz»

Der FC Thun ist am Mittwochmorgen zur nächsten Etappe seines Europa-League-Abenteuers gestartet. Vor dem Hinspiel bei BK Häcken in Göteborg ist die Stimmung beim FCT positiv.

Gut gelaunt und zum Scherzen aufgelegt: Trainer Urs Fischer ist zuversichtlich vor dem Hinspiel gegen BK Häcken.
Gut gelaunt und zum Scherzen aufgelegt: Trainer Urs Fischer ist zuversichtlich vor dem Hinspiel gegen BK Häcken.
Keystone

Nur knapp fünf Tage war der FC Thun in der Schweiz. Am vergangenen Freitag Morgen aus Tiflis zurückgekehrt, ging es am Mittwoch um 9 Uhr wieder von Bern-Belp aus erneut auf Reisen. Die Reise gestaltete sich diesmal einfacher, wie Trainer Urs Fischer sagte: "Wir sind zweieinhalb Stunden geflogen und dann direkt auf der Landebahn in den Bus gestiegen. Das war absolut problemlos."

Gut gelaunter Urs Fischer

Sieben Stunden nach der Ankunft in der zweitgrössten Stadt Schwedens bestritt der FCT knapp eine Viertelstunde vom Hotel entfernt das Abschlusstraining im "Gamla Ullevi", der kleineren (und älteren) der beiden Ullevi-Arenen, in der letzte Woche die Frauen-EM ausgetragen wurde. Die Stimmung war dabei auf dem Rasen konzentriert-gelöst und auch der Trainer präsentierte sich in der Pressekonferenz gut gelaunt.

Aus den zwei, drei Partien, die er vom schwedischen Gegner auf Video betrachten konnte, hat er folgende Erkenntnisse gezogen: "Ich erwarte ein sehr kampfbetontes Spiel, Häcken ist sehr gut organisiert und solidarisch, mit unermüdlichen Kämpfern. Das Team hat viel Potenzial. Beide Teams werden aber auch zeigen, dass sie Fussball spielen können." Überhaupt sieht er dem Klub von der Insel Hisingen und seinem Ensemble viele Parallelen: "Beide haben viel gemeinsam. Das Kollektiv steht im Vordergrund und die Solidarität, grosse Stars hat es hingegen weniger."

Individuelle Klasse und viel Kreativität

Besonders stark kündigt sich beim derzeitigen Zehnten der Allsvenskan die Offensive an. Häcken erzielte in der Vorsaison auf dem Weg zu Platz 2 in der Liga 19 Tore mehr als der erste Verfolger und ist auch nach dem Weggang des letztjährigen Topskorers brandgefährlich. In diesem Bereich sieht Fischer Gefahr: "Sie verfügen über Spieler mit individueller Klasse und viel Kreativität."

Nur gerade zwei einheimische Journalisten waren am Mittwoch im Stadionbauch zugegen, um den Coach des Gegners zu befragen. Diese taten dies aber umso ausführlicher und einer erkundigte sich auch nach dem Marder, der letzte Saison Thun zu unerwarteter weltweiter Publizität verholfen hatte. Fischer konterte schlagfertig: "Ich hoffe, dass heute kein Elch auf den Platz kommt." Und sorgte damit für den virtuellen Führungstreffer.

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