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Für die Young Boys zählt nur der Titel

Kurz vor Beginn der Rückrunde spricht YB-Coach Vladimir Petkovic offen davon, dass für die Young Boys nur der Titel zählt.

Video: TeleBärn

Die Young Boys rufen, und viele kommen. Zahlreiche Vertreter von Tageszeitungen, vom nationalen Radio, von mehreren lokalen Fernseh- und Radiostationen wollten gestern erfahren, wie die Young Boys sechs Tage vor dem Auswärtsspiel gegen den FC Basel dem Beginn der Rückrunde entgegenblicken. Für Trainer Vladimir Petkovic war klar, worauf das grosse Interesse zurückzuführen ist: «Wir haben unsere Ziele, die wir uns zu Beginn der Saison gesetzt haben, bis jetzt erreicht.» Seine Mannschaft spiele im Titelrennen eine wichtige Rolle, ausserdem spiele sie attraktiven Fussball. Damit untertrieb der Kroate freilich ein wenig. Die Young Boys haben mit 43 die meisten Tore geschossen und führen die Tabelle mit sieben Punkten Vorsprung auf den FC Basel an. «Für mich bleibt der FCB der Topfavorit», entgegnete Petkovic, «er verfügt über mehr Erfahrung in der Mannschaft als wir, und es stehen einige grosse Namen im Kader.» Allerdings verfüge sein Team über die Mittel, um Basel in Schach zu halten.

Basel für Yapi eine Option

Möglicherweise wird der grosse Rivale der Berner sein Kader bald um einen klingenden Namen erweitern. Der FCB ist stark an Gilles Yapi interessiert. Der Schlüsselspieler wird YB Ende Saison nach vier Jahren ablösefrei verlassen, und Basel hat mit ihm erste Gespräche geführt. Kenner des FCB-Umfelds gehen davon aus, dass der Klub Yapi verpflichtet, wenn sich die Möglichkeit dazu bietet. Yapi sagte gestern: «Ich habe noch nicht entschieden, wohin mein Weg führt. Aber der FCB ist eine Option.» Bis in zwei Wochen werde feststehen, wo er im Sommer seine Karriere fortsetze. «Ich will rasch Gewissheit. Als Fussballer muss ich mich nur auf meinen Beruf konzentrieren können.» Das Angebot müsse in verschiedener Hinsicht stimmen, «meine Familie muss hinter dem Entschluss stehen, die Perspektive sollte viel versprechend sein, und auch finanziell muss es passen». Gefragt, wohin er denn am liebsten wechseln würde, gab sich der Ivorer realistisch: «Es gibt den Traum, und es gibt die Realität. Mein Traum ist es, beim besten Klub der Welt zu spielen. In der Realität hat der beste Klub der Welt aber nicht nach mir gefragt.»

13'500 Jahreskarten weg

Eines wollte Yapi gestern aber noch festhalten: «Ich will YB als Meister verlassen. Dafür werde ich alles tun.» Yapi glaubt an den Titel, und er stimmte dabei mit seinem Coach überein. «Halten wir am Ende den Pokal nicht in den Händen, haben wir gar nichts. Wir wollen Meister werden. Zu diesem Ziel stehe ich, zu diesem Ziel steht der Klub.» Die Vorgabe entspricht mit Sicherheit dem Willen der Fans: Diese rennen YB «die Bude» ein. 13'500 Jahreskarten sind bislang verkauft worden. Das sind 500 mehr als zum gleichen Zeitpunkt letztes Jahr.

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