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Fussballer an eigener Haustür bedroht

Die Gewalt im Umfeld ostdeutscher Fussballklubs hat eine neue Dimension erreicht: Ein Spieler des 1. FC Magdeburg wurde an der eigenen Haustür von zehn vermummten Männern bedroht.

Abgetaucht: Daniel Bauer versteckt sich bei seiner Familie im Westen.
Abgetaucht: Daniel Bauer versteckt sich bei seiner Familie im Westen.
Keystone

Im Glauben, der Pizzakurier hätte geklingelt, öffnete Daniel Bauer vom Regionalligisten 1. FC Magdeburg am Donnerstagabend die Tür und sah sich unvermittelt den Hooligans gegenüber. «Wir wissen jetzt, wo du wohnst, und wenn ihr Sonntag gegen Halle nicht gewinnt, kommen wir vorbei und packen dich», drohten ihm die zehn Männer laut «Bild». Inzwischen hält sich der Fussballer bei seiner Familie in Koblenz auf. Die Magdeburger entsprachen Bauers Wunsch, ihn aus dem Kader für das Spiel gegen Halle (0:0) zu nehmen, zudem erstattete der Europacupsieger von 1974 Anzeige gegen die unbekannten Täter.

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