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GC ist stark verschuldet, Investor springt ab

Der Schweizer Rekordmeister GC steht nahe am Konkurs. Die Zürcher verlieren auch Investor Heinz Spross.

GC-Investor Heinz Spross (r.) steigt beim Schweizer Rekordmeister aus. Was macht nun Präsident Stephan Anliker?
GC-Investor Heinz Spross (r.) steigt beim Schweizer Rekordmeister aus. Was macht nun Präsident Stephan Anliker?
Keystone

Die GC-Fussballer stecken mal wieder in arger Geldnot. Investor Heinz Spross springt ab, Präsident Stephan Anliker und Automobilhändler Peter Stüber verbleiben als Hauptaktionäre, berichtet NZZ.ch.

«Ohne uns drei würde es GC über kurz oder lang nicht mehr geben», hatte der GC-Präsident kürzlich gesagt. Die Frage ist, wie es nun weitergeht, da Spross nicht mehr mithilft, den Club finanziell zu tragen.

Im Januar 2018 hatte das Trio Anliker/Stüber/Spross die Aktienmehrheit bei GC übernommen. Die drei harmonierten nur ein paar Wochen, im Frühsommer waren sie schon zerstritten, weil sie sich nicht einigen konnten über einen gemeinsamen Weg. Und weil sich Anliker und Stüber an den ständigen Spielchen des früheren GC-Managers Erich Vogel störten, dem Freund und Einflüsterer von Spross.

Stüber und Anliker wollten schon im vergangenen Sommer den 30-Prozent-Aktienanteil von Spross übernehmen. Sie waren erfolglos. Weshalb sich Spross rund ein halbes Jahr später doch entschieden hat, sein Paket abzugeben und Anliker und Stüber zu 45-Prozent-Eigentümern zu machen, ist Spekulation. Vielleicht war er es einfach leid, immer wieder zu streiten. Und immer wieder Geld einzuschiessen.

Stüber kann sich GC locker leisten

Als Anliker, Spross und Stüber vor einem Jahr ihr Abenteuer starteten, stellten sie den Grasshoppers neun Millionen Franken zur Verfügung. Dieses Geld soll längst verbraucht sein. Und noch schlimmer: Gemäss «NZZ» ist GC bereits wieder enorm überschuldet. Sie schreibt, dass Anliker und Stüber je drei bis vier Millionen Franken für die neuerliche Sanierung aufwerfen müssten. Ansonsten drohe die Deponierung der Bilanz. Ob es so weit kommt? Kaum. Allein Stüber, der als Hauptimporteur von Mercedes so viel Geld gemacht hat, dass die «Bilanz» sein Vermögen auf 800 bis 900 Millionen Franken schätzt, kann sich einige weitere Millionen für GC problemlos leisten.

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