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GC: Jetzt spricht der freigestellte Trainer

Ein Fussballtrainer hat Geld angenommen, um Kinder in Jugendteams des Rekordmeisters zu schleusen. Nun nimmt er Stellung.

Fabian Sangines
Der Bestechungsfall bei den Grasshoppers weitet sich aus: Neben einem Festangestellten sind auch vier weitere Kinderfussball-Trainer betroffen.
Der Bestechungsfall bei den Grasshoppers weitet sich aus: Neben einem Festangestellten sind auch vier weitere Kinderfussball-Trainer betroffen.
Keystone
Intern hat der Mann gestanden. Für eine Stellungnahme war der Trainer bisher nicht zu erreichen.
Intern hat der Mann gestanden. Für eine Stellungnahme war der Trainer bisher nicht zu erreichen.
Edi Engeler, Keystone
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Er galt als sehr guter Trainer. Bei GC schätzten sie seine Arbeit, gaben ihm nach acht Monaten eine Festanstellung – rund drei Monate später musste er gehen. Der Juniorentrainer nahm Geld an, um Kinder in GC-Nachwuchsteams zu schleusen, ihnen Probetrainings zu organisieren oder sogar Einsatzzeit zu ermöglichen. Nun sagt er zu dieser Zeitung: «Ich bin mir bewusst, dass ich bei GC einen Fehler gemacht habe.»

Er habe sich bei den Verantwortlichen des Schweizer Rekordmeisters entschuldigt: «Und jetzt trage ich die Konsequenzen.» Ab Montag wird er einen Job ausserhalb des Fussballs antreten. Für GC-Sportchef Mathias Walther ist es ein positives Zeichen, dass sein früherer C-Junior nicht versucht, sein Geld jetzt als Berater zu verdienen. Der freigestellte Nachwuchstrainer sagt: «Ich habe meine Lektion gelernt.»

Über die Vorgänge der Bestechungen und die Höhe der Geldbeträge schweigt er. Ohnehin will er nicht weiter Stellung beziehen: «Für mich ist die Sache jetzt abgehakt. Jetzt beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt.» Zu seiner Zeit bei GC sagt er: «Ich werde den Verein immer im Herzen tragen.»

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