GC: Jetzt spricht der freigestellte Trainer

Ein Fussballtrainer hat Geld angenommen, um Kinder in Jugendteams des Rekordmeisters zu schleusen. Nun nimmt er Stellung.

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Er galt als sehr guter Trainer. Bei GC schätzten sie seine Arbeit, gaben ihm nach acht Monaten eine Festanstellung – rund drei Monate später musste er gehen. Der Juniorentrainer nahm Geld an, um Kinder in GC-Nachwuchsteams zu schleusen, ihnen Probetrainings zu organisieren oder sogar Einsatzzeit zu ermöglichen. Nun sagt er zu dieser Zeitung: «Ich bin mir bewusst, dass ich bei GC einen Fehler gemacht habe.»

Er habe sich bei den Verantwortlichen des Schweizer Rekordmeisters entschuldigt: «Und jetzt trage ich die Konsequenzen.» Ab Montag wird er einen Job ausserhalb des Fussballs antreten. Für GC-Sportchef Mathias Walther ist es ein positives Zeichen, dass sein früherer C-Junior nicht versucht, sein Geld jetzt als Berater zu verdienen. Der freigestellte Nachwuchstrainer sagt: «Ich habe meine Lektion gelernt.»

Über die Vorgänge der Bestechungen und die Höhe der Geldbeträge schweigt er. Ohnehin will er nicht weiter Stellung beziehen: «Für mich ist die Sache jetzt abgehakt. Jetzt beginnt für mich ein neuer Lebensabschnitt.» Zu seiner Zeit bei GC sagt er: «Ich werde den Verein immer im Herzen tragen.»

berneroberlaender.ch/Newsnetz

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