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Hammerlos für YB, Basel wohl nach Polen

YB bekommt es in der 3. Qualifikationsrunde zur Champions League mit der AS Monaco zu tun. Der FC Basel trifft aller Voraussicht nach auf Lech Poznan.

YB muss in der Champions-League-Qualifikation gegen die AS Monaco ran.
YB muss in der Champions-League-Qualifikation gegen die AS Monaco ran.
Keystone

Der Schweizer Meister trifft zuerst auswärts entweder auf den FK Sarajevo oder auf Lech Poznan. Das Hinspiel der 2. Quali-Runde am Dienstag gewannen die Polen in Sarajevo 2:0. Lech wurde im Frühling erstmals seit 2010 und zum insgesamt siebten Mal Meister der polnischen Extraklasa. Dazu stand der Verein des ehemaligen Schweizer Junioren-Internationalen Darko Jevtic auch im Cupfinal.

Jevtic hatte im Team eine sprichwörtlich zentrale Rolle. Als defensiver Mittelfeldspieler oder als «Zehner» erzielte der 22-jährige Basler mit serbischen Wurzeln in 29 Partien sieben Tore und lieferte zwei Assists. Jevtic war zwischen Winter 2014 und 2015 vom FCB an Lech ausgeliehen, ehe er fix übernommen wurde. Lech hatte in der zweiten UEFA-Cup-Qualifikationsrunde 2008/09 die Grasshoppers im Hinspiel 6:0 deklassiert.

Gegen den FK Sarajevo hat der FCB bereits einmal gespielt. In der ersten Hauptrunde des UEFA-Cups 2007/08 setzte sich Basel im heiklen Auswärtsspiel 2:1 durch, daheim resultierte beim 6:0 der zweithöchste Europacup-Heimsieg der Vereinsgeschichte.

Die Young Boys, die im Gegensatz zum FCB nicht gesetzt waren, erwischten einen attraktiven, aber schwierigen Gegner. Die Berner bekommen es - zuerst im Stade de Suisse - mit Monaco zu tun, das die Saison 2014/15 in der Ligue 1 im 3. Rang abgeschlossen hat. Monaco, 2004 Finalist der Champions League, stiess im vergangenen Frühjahr in der Königsklasse bis in die Viertelfinals vor. Dort war gegen den späteren Finalisten Juventus Turin Endstation (0:0 und 0:1).

Hochkarätige Transfers

In sportlicher Hinsicht dürfte Monaco der schwierigste Gegner der Young Boys sein, auch wenn der UEFA-Koeffizient diesen Schluss nicht zuliesse. Die anderen möglichen Konkurrenten für YB wären mit Schachtjor Donezk (Ukr), Ajax Amsterdam, ZSKA Moskau und Brügge (Be) die Zweitklassierten der jeweiligen nationalen Meisterschaft gewesen.

Monaco hat die fast 60 Millionen Euro Ablösesumme für die Youngsters Geoffrey Kondogbia (zu Inter), Yannick Ferreira Carrasco (Atletico Madrid) und Lucas Ocampos (Marseille) bereits wieder investiert. Unter anderen steht neu Milans Stürmer Stephan El Shaarawy im Kader. Dazu wurden von Ligakonkurrent Lille Adama Traoré und von Benfica Lissabon Ivan Cavaleiro für addierte 29 Millionen Euro geholt.

Die Spiele der vorletzten Ausscheidungsrunde finden am 28./29. Juli und am 4./5. August statt.

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