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«Ich habe fast zu ausgiebig gejubelt»

YB-Stürmer Michael Frey erzielte gegen Vaduz sein erstes Tor in diesem Jahr. Er spricht über seinen wilden Torschrei.

Michael Frey bejubelt sein Tor nach der 92 Minute. Quelle: srf

Sie bejubelten Ihr Tor nach 92 Minuten zum 2:2 gegen Vaduz sehr ausgiebig. Warum?Michael Frey: All die negativen Emotionen, die sich in den letzten Wochen angestaut hatten, schrie ich mir in diesem Moment von der Seele. Ich bin einer, der für den Fussball lebt. Dementsprechend hart war die letzte Zeit für mich.

Sie hatten zuvor letztmals im Dezember getroffen. Ja. Zudem spielte ich nicht oft. Das war schwer. Aber ich habe in jedem Training Vollgas ge­geben. Umso schöner ist, dass ich nun endlich wieder zu einem Erfolgserlebnis kam. Zumal ich ja eigentlich Chancen für drei Treffer hatte.

Ihre Mitspieler riefen Ihnen beim Torjubel zu, Sie sollten sich beeilen. Schliesslich stand es da erst 2:2. Und die Teamkollegen glaubten noch an den Sieg. Ja. Ich habe fast zu ausgiebig gejubelt. Aber ich musste meine Freude einfach rauslassen. Dieses Tor tut mir enorm gut.

Roger Assalé (links) erzielt in der 94. Minute das 3:2 für YB.
Roger Assalé (links) erzielt in der 94. Minute das 3:2 für YB.
Christian Pfander
Grenzenloser Jubel: Roger Assalé war erst in der 67. Minute für Alexander Gerndt eingewechselt worden.
Grenzenloser Jubel: Roger Assalé war erst in der 67. Minute für Alexander Gerndt eingewechselt worden.
Christian Pfander
YB-Trainer Adi Hütter (links) begrüsst den neuen Vaduz-Trainer Roland Vrabec.
YB-Trainer Adi Hütter (links) begrüsst den neuen Vaduz-Trainer Roland Vrabec.
Christian Pfander
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Hatten Sie dieses Szenario im Kopf, als Sie sich während der zweiten Halbzeit einliefen? Ich habe mir zumindest eingeredet, dass ich ein Tor erzielen werde. Aber das mache ich eigentlich immer so. Heute hat es nun endlich wieder geklappt. Das ist sehr schön.

Ihre Teamkollegen hatten sich zuvor lange schwergetan. Wie beurteilen Sie die Leistung? Wir starteten gut, verloren dann aber den Faden. Nach der Pause spielten wir deutlich ­besser, hatten zweimal Pfostenpech. Aber wir gaben nie auf.

Wäre es beim 1:2 geblieben, wäre die Stimmung bei YB am Boden gewesen. Dementsprechend wichtig dürfte der Erfolg sein. Dass wir die Partie in der Nachspielzeit drehen konnten, macht enorm viel aus. Von den letzten vier Spielen konnten wir drei gewinnen. Das ist eine ansprechende Bilanz. Jetzt reisen wir nächstes Wochenende mit einem guten Gefühl nach Basel.

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