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«Ich spüre selbst in Spanien, dass nach Deutschland geschaut wird»

Bundestrainer Joachim Löw über seine Ausbildung in der Schweiz, die «hervorragenden Perspektiven» für sein Team und über den spanischen Fussball.

«Die Zeit in der Schweiz aber hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln»: Bundestrainer Joachim Löw.
«Die Zeit in der Schweiz aber hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln»: Bundestrainer Joachim Löw.
Keystone

Joachim Löw, Sie spielen mit Deutschland in der Schweiz. Kehren Sie damit an den Ursprung Ihrer Trainerkarriere zurück? Es wäre überzogen, das zu sagen. Die Zeit in der Schweiz aber hat mir geholfen, mich weiterzuentwickeln. Ich wuchs als ausländischer Spieler in Schaffhausen und Winterthur in eine Führungsrolle hinein und beschäftigte mich deshalb intensiver mit dem Leben einer Mannschaft. Und ich hatte gerade in Schaffhausen mit Rolf Fringer einen Trainer, der mich stark in die Verantwortung nahm. Ich wurde Captain, musste mitdenken, mitgestalten. Viele Schweizer Spieler waren damals taktisch schon sehr gut ausgebildet, dasselbe galt für die Trainer. Ich machte in der Schweiz die ersten Ausbildungsschritte als Trainer. Imponiert hat mir, wie der Verband damals die besten Ideen aus dem Ausland adoptierte und wie sehr die Ausbildung für eine klare Konzeptur und Systematik stand.

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