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«Ich werde Ronaldo ein feines Essen spendieren»

In seinem Stammlokal in Riehen verfolgte Nationalcoach Ottmar Hitzfeld vor dem TV-Gerät die Auslosung der Gegner in der nächsten WM-Qualifikation.

«Der Gruppensieg ist möglich»: Ottmar Hitzfeld.
«Der Gruppensieg ist möglich»: Ottmar Hitzfeld.
Keystone

Nach Bekanntwerden der Kontrahenten zeigte sich Hitzfeld sehr zufrieden mit der Arbeit von Glücksgöttin Ronaldo in Rio. «Ich werde Ronaldo ein feines Essen spendieren für diese Auslosung», zeigte sich der Schweizer Nationalcoach kurz nach 22 Uhr äusserst zufrieden mit den kommenden Gegnern, «es hätte viel schlimmer kommen können. Wir sind Russland und Frankreich aus Topf 2, sowie Spanien, Holland, Deutschland, England und Italien aus Topf 1 aus dem Weg gegangen.»

Statt den absoluten Top-Nationen hatte Ronaldo Norwegen und Slowenien in die Schweizer Gruppe E gelost. Hitzfeld, der die Ziehung der Gegner konzentiert, aber ohne grosse Emotionen verfolgte, zeigte sich nur Minuten danach sehr zuversichtlich: «Wir befinden uns bestimmt auf Augenhöhe mit Norwegen und Slowenien, auch wenn diese beiden Nationen dank den jüngsten Resultaten momentan besser klassiert sind als wir. Wir werden natürlich keinen Gegner unterschätzen. Es ist aber schon so, dass wir keinen ganz grossen Favoriten gezogen haben. Die Gruppe ist sehr ausgeglichen. Wenn wir unser Leistungsvermögen abrufen können, ist für uns nicht nur Rang 2, sondern sogar der Gruppensieg möglich.»

Mögliche Stolpersteine

Neben Norwegen und Slowenien trifft die Schweiz ab September 2012 noch auf Albanien, Zypern und Island. Hitzfeld: «Es gibt sicherlich mögliche Stolpersteine darunter. Wichtig aber ist, dass sich alle Teams gegenseitig Punkte wegnehmen können. Alle haben sie ihre Qualitäten und wir werden in jedem Spiel voll gefordert werden.»

Über Stärken und Schwächen der fünf kommenden Kontrahenten wollte sich Hitzfeld am Samstagabend nicht auslassen. «Das ist noch zu früh, ich konzentriere mich momentan auf die EM-Ausscheidung mit dem nächsten Spiel gegen Bulgarien. Über die Qualifikationsgegner für die WM 2014 werde ich mich später eingehend informieren. Es vergeht noch mindestens ein Jahr, bis die Ausscheidung losgeht. Bis dahin kann sich bei jeder Mannschaft noch viel verändern.»

Wann und wo die Schweiz gegen wen spielt, ist noch offen. Die Verantwortlichen der sechs Teams werden sich im Herbst zu einer Terminsitzung treffen. Können sie sich einigen, fixieren sie die Termine untereinander. Stellt sich ein Verband quer, wird die Auslosung der Partien durch die Fifa vorgenommen.

si

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