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«Ich will die Winner-Mentalität in die Mannschaft bringen»

Xherdan Shaqiri wurde heute offiziell in Mailand vorgestellt. Der Schweizer über seine Ziele mit Inter, seine bevorzugte Position und die Unterschiede zur Bundesliga.

Will mit Inter zurück an die Spitze: Xherdan Shaqiri.
Will mit Inter zurück an die Spitze: Xherdan Shaqiri.
Keystone

Die erste Presskonferenz im Inter-Dress hat Xherdan Shaqiri überstanden. Nachdem er vor knapp einer Woche in Mailand angekommen war, hat der Schweizer heute seinen ersten offiziellen Auftritt hinter sich gebracht. Am letzten Wochenende reichte es beim 3:1-Sieg gegen Genoa nämlich noch nicht für einen Einsatz. Doch für das Spiel vom Samstag gegen Empoli soll es reichen: «Ich trainiere schon die ganze Woche mit der Mannschaft. Ich denke, dass ich für einen Einsatz am Wochenende bereit bin.» Auf welcher Position er am liebsten auflaufen möchte, weiss Shaqiri genau: «Bei den Bayern habe ich gezeigt, dass ich mehrere Positionen spielen kann. Aber vor allem als Spielmacher habe ich mich immer wohlgefühlt, dort geniesst man viele Freiheiten. Dort könnte ich der Mannschaft viel bringen.» Schlussendlich sei es aber die Sache des Trainers, wo er eingesetzt werde.

Für die Zukunft von Inter hat Shaqiri klare Vorstellungen: «Ein Champions-League-Platz muss für eine solche Mannschaft das Ziel sein.» Im Moment liegt das Team von Trainer Roberto Mancini nur auf dem 9. Platz in der Tabelle und hat sechs Punkte Rückstand auf den Qualifikationsplatz für die Champions League. Gerade diese Baisse habe aber eine entscheidende Rolle gespielt in der Wahl des neuen Arbeitgebers: «Die Schwierigkeiten machen es am Ende auch aus. Ich will den Club nach vorne bringen.» Auf seine erfolgverwöhnte Ex-Mannschaft anspielend, meinte Shaqiri: «Das ist eine neue Herausforderung für mich.» Inter ist in der Karriere des Schweizers der erste Club, der nicht mindestens in der eigenen Liga konkurrenzlos ist. Deshalb ist für den Schweizer Nationalspieler klar: «Ich will die Winner-Mentalität in die Mannschaft bringen.»

Die Zuschauer mit attraktivem Fussball in die Stadien locken

Bei den Bayern war Shaqiri nicht nur erfolgsverwöhnt, sondern bekam auch was die Zuschauer anbelangt nur das beste geboten. Auf die Unterschiede zwischen der Bundesliga und der Serie A angesprochen, meinte der Schweizer: «Hier in Italien sind die Stadien im Gegensatz zu Deutschland halt nur selten ausverkauft.» Um sein neues Umfeld nicht zu kränken, fügte er aber schnell an, dass er die Zuschauer mit attraktivem Fussball und guten Ergebnissen zurück in die Stadien locken will – auch wenn er weiss, dass in der Serie A generell weniger Tore fallen als in Deutschland. «Die italienischen Mannschaften stehen defensiv gut, das macht es schwierig für mich.» Wie schwierig es wird, zeigt sich wohl am Wochenende.

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