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Holland nach spätem Penalty im Viertelfinal

Der Europameister schlägt Japan und trifft nun auf Italien. Die Azzurre schaffen es erstmals seit 28 unter die besten acht.

Grosser Jubel nach der Entscheidung: Die Europameisterinnen aus Holland dürfen vom nächsten Titel träumen. Im letzten Achtelfinal schlagen sie Japan 2:1.
Grosser Jubel nach der Entscheidung: Die Europameisterinnen aus Holland dürfen vom nächsten Titel träumen. Im letzten Achtelfinal schlagen sie Japan 2:1.
AP Photo/Francois Mori
Lieke Martens vom FC Barcelona (Mitte) war einmal mehr die entscheidende Spielerin bei Holland. Bereits nach 17 Minuten brachte sie ihr Team auf den richtigen Weg, indem sie nach einem Eckball per Hacke das 1:0 erzielte.
Lieke Martens vom FC Barcelona (Mitte) war einmal mehr die entscheidende Spielerin bei Holland. Bereits nach 17 Minuten brachte sie ihr Team auf den richtigen Weg, indem sie nach einem Eckball per Hacke das 1:0 erzielte.
AP Photo/Francois Mori
Für China hingegen endet die WM in Frankreich. Die Asiatinnen brachten in vier Spielen nur ein Tor zustande und scheiden aus. Seit 1999 hat es der damalige WM-Finalist nie mehr weiter als in den Viertelfinal geschafft.
Für China hingegen endet die WM in Frankreich. Die Asiatinnen brachten in vier Spielen nur ein Tor zustande und scheiden aus. Seit 1999 hat es der damalige WM-Finalist nie mehr weiter als in den Viertelfinal geschafft.
AP Photo/Claude Paris
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Die Viertelfinals der WM in Frankreich sind komplett. Als letztes Team zog Europameister Holland in Rennes mit einem 2:1-Sieg gegen Japan in die Runde der besten acht Mannschaften ein. Die Oranjeleeuwinnen gingen durch Lieke Martens (17. Minute) in Führung. Doch Yui Hasegawa (43.) traf kurz vor der Pause in der sehr unterhaltsamen Partie vor 21'076 Zuschauern im Roazhon Park zum Ausgleich. Martens vom FC Barcelona markierte dann in der Nachspielzeit (90.+1) mit einem trotz Video-Überprüfung umstrittenen Penalty den Siegtreffer.

Die Holländerinnen treffen nun auf Italien. Das italienische Nationalteam hat zum zweiten Mal in seiner Geschichte bei einer Weltmeisterschaft die Viertelfinals erreicht. Dies dank einem 2:0-Erfolg in Montpellier gegen China. Valentina Giacinti (15. Minute) und Aurora Galli (49.) erzielten die Treffer. Letztmals gelang der Einzug unter die besten acht bei der WM-Premiere 1991.

Die Azzurre, die in ihrer schweren Vorrundengruppe Erste vor Australien und Brasilien geworden waren, begannen stark und gingen nach einer Viertelstunde durch Giacinti verdient in Führung. Doch die Chinesinnen hielten dagegen, übernahmen das Spiel und drängten auf den Ausgleich.

Italiens Trainerin Milena Bertolini holte Stürmerin Cristiana Girelli vom Platz und brachte Mittelfeldspielerin Galli, um die Defensive zu stabilisieren. Doch dann sorgte die 22-Jährige von Juventus Turin mit einem Distanzschuss kurz nach der Pause für die Entscheidung. Es war bereits ihr drittes Turniertor und gleichzeitig der dritte Treffer als Joker.

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