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Jeff Saibene muss kein zweiter Urs Fischer sein

Ein Kommentar von BZ-Sportredaktor Dominic Wuillemin zum neuen FC Thun-Trainer Jeff Saibene.

Wäre Jeff Saibene bereits im Juni verfügbar gewesen, hätte ihn der FC Thun schon damals verpflichtet. Stattdessen kam als Nachfolger von Urs Fischer Ciriaco Sforza, der Wunschkandidat unter den erhältlichen Trainern. Die Wunschlösung war der 79-fache Nationalspieler aber nicht, das zeigt die Klausel, die es dem Verein erlaubte, den Aargauer in den ersten Monaten ohne finanzielle Folgen zu entlassen. Bei Saibene benötigt der FC Thun einen solchen Vertragsinhalt nicht. Als der Coach Anfang September in der Ostschweiz abtrat, tauchte er sogleich auf dem Radar der Thuner auf.

Denn seit der Luxemburger 2007 als Interimstrainer den Ligaerhalt realisierte, geniesst der umgängliche 47-Jährige im Oberland einen vorzüglichen Ruf. Mehr als einmal wurde er mit dem Trainerjob in Thun in Verbindung gebracht. Ihm wird zugetraut – wie Urs Fischer –, den Klub abseits des Platzes als Botschafter zu repräsentieren. Denn für den sich ständig auf Geldsuche befindenden FC Thun ist es gewiss nicht abträglich, wenn der Trainer beim Volk gut ankommt. In St.Gallen war Saibene sehr beliebt, am Sonntag wurde er in der AFG-Arena beim Spiel gegen Sion unter grossem Jubel verabschiedet.

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