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Junge Young Boys lassen Köniz keine Chance

Obwohl YB-Trainer Uli Forte die meisten Stammkräfte schonte, gewann sein Team den letzten Test vor dem Rückrundenstart souverän mit 3:1.

Bereits nach sieben Minuten war beim Testspiel zwischen dem BSC Young Boys und dem FC Köniz klar, wer diese Partie gewinnen würde. Die Young Boys, die beim Test im Neufeld mit zahlreichen Nachwuchsspielern starteten, führten durch Tore von Castroman und Kastrati bereits mit 2:0. Beide Tore waren nach Angriffen über die linke Seite Zustande gekommen.

Am Spielgeschehen änderte die komfortable Führung nichts. Die jungen YB-Spieler stürmten weiter munter nach vorne. Bis zum nächsten Torerfolg mussten sich die rund 850 Zuschauer bis zur 27. Minute gedulden, als Michael Frey einen Penalty souverän versenkte. Der Erstligist aus Köniz, bei dem sieben ehemalige YB-Spieler im Kader figurieren, kam seinerseits in der ersten Hälfte nur zu einer grossen Torchance.

Stammspieler geschont

Die meisten Stammspieler von YB blieben auch nach der Pause auf der Tribüne sitzen. Abwehrchef Steve von Bergen spielte als einzige Stammkraft durch, weil er gegen den FC Thun gesperrt ist. Köniz zeigte in der zweiten Hälfte etwas mehr Drang nach vorne. Man sah den Spieler des Erstligisten aber an, dass die Mannschaft erst am 8. März in die Rückrunde startet. Kein Wunder wechselte Trainer Kilchenmann im Laufe der zweiten Halbzeit fast das ganze Team aus.

Abgesehen von einem Offsidetor der Könizer und einer wunderschönen Direktabnahme von Renato Steffen gab es bis zehn Minuten vor Spielschluss nur noch wenig Höhepunkte zu bestaunen. Die Spieler kämpften mit dem holprigen Rasen und der Kälte.

Tchouga mit dem Ehrentreffer

In einem grundsätzlich sehr fairen Spiel sorgte Helios Sessolo in der 83. Minute mit einem übermotivierten Einsteigen noch für den negativen Höhepunkt. Olivier Mvondo, das Opfer seines Fouls, musste verletzt vom Platz. Die Könizer reagierten mit dem Ehrentreffer auf das rüde Foul: Altstar Jean-Michel Tchouga stieg nach einer Flanke am höchsten und traf zum 1:3-Endresultat.

YB-Trainer Uli Forte zeigte sich nach dem Match zufrieden mit der Leistung seines verstärkten Nachwuchsteams. «Wie ein Ferrari gegen eine Dampfwalze» beschrieb Köniz-Coach Hans-Peter Kilchenmann das, was er in der ersten Hälfte gesehen hatte. Mit dem Einsatz seiner Spieler war er aber trotzdem zufrieden. Köniz werde beim Saisonstart in fünf Wochen auch so bereit sein wie YB jetzt.

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