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Keilerei am spanischen Supercup und Özil mittendrin

Der FC Barcelona sicherte sich in einem fantastischen Spiel den ersten Titel der Saison. Real Madrid zeigte sich als schlechter Verlierer.

Der Meister gewann den spanischen Supercup gegen Cupsieger Real Madrid dank eines 3:2-Siegs im Rückspiel. Das Hinspiel in Madrid vor drei Tagen hatte 2:2 geendet. In blendender Form befindet sich Barcelonas Superstar Lionel Messi. Der Argentinier erzielte vor 99'000 Zuschauern im Camp Nou zwei Tore. Messis zweiter Treffer in der 88. Minute war gleichbedeutend mit dem Sieg der Katalanen.

Andres Iniesta (15.) hatte Barça in Führung gebracht, Cristiano Ronaldo vermochte nur vier Minuten später auszugleichen. Auf Messis erneute Führung kurz vor der Pause fand Karim Benzema in der 82. Minute mit dem 2:2 die Antwort. Die Madrider Hoffnungen auf eine Verlängerung machte dann Messi zunichte.

Tumulte am Schluss

Real Madrid verlor in der Nachspielzeit die Contenance und löste Tumulte aus, die der starken Partie in keiner Weise gerecht wurden. Ursprung der unschönen Szenen war ein grobes Foul von Marcelo an Cesc Fabregas. Der Brasilianer säbelte den Neuzugang an der Seitenlinie um und sah dafür berechtigterweise die Rote Karte.

Bei den nachfolgenden Tumulten verlor Reals Mesut Özil genauso die Beherrschung wie Barcelonas David Villa. Sie wurden ebenfalls des Feldes verwiesen. Ein Nachspiel hat auch Real-Trainer José Mourinho zu erwarten. Der Portugiese liess sich zu einer Tätlichkeit gegen Barcelonas Assistenten Tito Vilanova hinreissen. Mourinho versuchte Vilanova wie einen Schulbuben am Ohr zu ziehen und drückte ihm dabei einen Finger ins Auge.

si/ot

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