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Steve von Bergen: «Nie in die Ferien mit Türkyilmaz»

Nach dem 1:0-Sieg gegen Sion lobt Steve von Bergen die Spielweise der Young Boys. Und der YB-Captain äussert sich zur zuletzt heftigen Kritik an seiner Person.

Steve von Bergen: «Als Captain steht man stärker im Fokus.»
Steve von Bergen: «Als Captain steht man stärker im Fokus.»
Keystone

Gewonnen und zu null gespielt, ein gelungener Arbeitstag.Steve von Bergen: Das kann man so sagen. Wir zeigten eine souveräne Leistung. Wir rechneten damit, dass Sion sehr forsch auf­treten würde, weil es unbedingt ­gewinnen musste. Deshalb entschieden wir uns, tief zu stehen, den Gegner kommen zu lassen. Es war der richtige Entschluss.

Der zweite Platz ist YB nun nicht mehr zu nehmen. Ich denke, dass darf man so festhalten. Es ist dennoch wichtig, dass wir die letzten Partien mit der nötigen Ernsthaftigkeit bestreiten. Im Training dürfen wir nun ein bisschen lockerer auftreten, Spass haben. Aber am Wochenende müssen wir bereit sein.

Was ist das Ziel bis Saisonende? Wir wollen nun bereits eine Vorarbeit für die nächste Saison leisten, in den letzten Partien weiter Fortschritte erzielen. So wie wir das in Sion gemacht haben. Die ­Defensivleistung war ausgezeichnet, die Offensivakteure haben enorme Arbeit geleistet. Wir zeigten eine sehr gute Mentalität. Das Ziel muss sein, dass wir diese immer auf den Platz bringen.

Sie wurden in letzter Zeit oft kritisiert. Haben Sie die negativen Meldungen mitbekommen? Hin und wieder schickten mir Kollegen per Whatsapp eine Rückmeldung auf gewisse Beiträge, die in den Medien erschienen. Sicher ist, dass ich mit Kubi (Kubilay Türkyilmaz, Anm. die Red.) nie in die Ferien gehen werde (schmunzelt).

Der «Blick»-Kolumnist schrieb kürzlich, Sie würden als Abwehrchef eines ambitionierten Klubs wie YB nicht mehr ge­nügen. Als Captain steht man stärker im Fokus. Und wenn man dann verliert, ist klar, dass negative Feedbacks kommen. Wichtig ist, was wir als Mannschaft zeigen.

Nervt Sie die Kritik? Ich kann damit umgehen. Als ich 28-jährig war, hiess es: «Von Bergen hatte eine schwierige Partie.» Heute, mit 33, wird nun halt geschrieben, ich sei zu alt. Ich werde immer älter, das ist klar. Aber ich habe immer noch grossen Spass, solche Partien wie heute zu spielen. Umso mehr, wenn wir sie zu null gewinnen.

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