Klopp rüffelt Shaqiri nach Freistoss

Xherdan Shaqiri darf für Liverpool erstmals durchspielen. Trainer Jürgen Klopp ist trotzdem nicht zufrieden mit dem Schweizer.

Shaqiri kann es nicht fassen, Liverpool verliert gegen Chelsea.

Shaqiri kann es nicht fassen, Liverpool verliert gegen Chelsea.

(Bild: AFP Paul ELLIS)

Bis Mittwochabend sah Xherdan Shaqiris Bilanz für Liverpool durchzogen aus. Er durfte zwar in vier Partien der Reds mittun, spielte teilweise stark, kam insgesamt aber nur 77 Minuten zum Einsatz. Bis eben am Mittwochabend. Da kam der 26-Jährige im Ligacup zu 90 Minuten Spielzeit – in der Heimpartie gegen Chelsea. Und er zeigte eine ansprechende Leistung.

Dumm für Shaqiri: Liverpool verspielte eine 1:0-Führung durch Daniel Sturridge, der schön per Seitfallzieher traf.

Noch dümmer für Shaqiri: Beim herrlichen 2:1-Siegtreffer von Eden Hazard schaut er nur zu.

Zugegebenermassen ist der Belgier nicht der direkte Gegenspieler des Schweizers, und andere Liverpool-Akteure stellen sich auch nicht besser an, aber wie sich Shaqiri in dieser Situation inaktiv am Spielgeschehen beteiligt, kann den Red-Fans nicht gefallen.

Dreimal wurde Shaqiri gemassregelt

Und auch Trainer Jürgen Klopp hatte mit Shaqiri noch ein Wörtchen zu reden. Der Deutsche knöpfte sich den Schweizer Nationalspieler nach Spielschluss noch auf dem Platz vor: Der 51-Jährige sprach wild gestikulierend auf den Schweizer ein, der sich die Worte stumm anhörte.

Klopp wurde in der anschliessenden Pressekonferenz gefragt, worum es beim Disput mit Shaqiri gegangen sei. Klopp antwortete, es habe sich um eine Situation kurz vor Schluss gehandelt, um einen Freistoss, den nicht Shaqiri ausgeführt hatte, sondern Jordan Henderson. Aber Shaq hätte ihn auf Mohamed Salah treten sollen. «Was ich gesagt hatte, bezog sich nur auf den Freistoss, nicht mehr», so Klopp.

Der Coach hatte den Schweizer aber bereits während der Partie zweimal gemassregelt. Einmal sei es darum gegangen, dass Shaqiri mehr Pressing hätte forcieren müssen. Beim anderen Mal hatte der Offensivspieler am Boden liegend einen Penalty gefordert, statt aufzustehen und zurückzueilen, berichtet «dailymail.co.uk».

hua

Diese Inhalte sind für unsere Abonnenten. Sie haben noch keinen Zugang?

Erhalten Sie unlimitierten Zugriff auf alle Inhalte:

  • Exklusive Hintergrundreportagen
  • Regionale News und Berichte
  • Tolle Angebote für Kultur- und Freizeitangebote

Abonnieren Sie jetzt