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Lahm rechnet mit Völler und Klinsmann ab

Philipp Lahm, der Captain der deutschen Elf, sorgt mit seinem neuen Buch in Deutschland für grossen Wirbel.

Der Bayern-Star fährt in seinem ersten literarischen Fussballwerk eine harte Tour, obwohl sein Buch den Titel trägt: «Der feine Unterschied. Wie man heute Spitzenfussballer wird». Der Verteidiger geht dabei mit seinen ehemaligen Trainern Jürgen Klinsmann und Rudi Völler schonungslos um. Vor allem Völler kriegt sein Fett weg. «Die Treffen mit der Nationalelf sind die lockersten Tage meines Profidaseins. Wir trainieren nichts Spezielles, ausser vielleicht Flanken von der Seite in die Mitte, wo dann irgendwer unbedrängt den Ball annimmt und aufs Tor haut. Lustig, ja, und völlig unsystematisch», schreibt Lahm in seinem Buch, das erst am nächsten Montag erscheint, aber der «Bild» schon vorliegt.

Lahm lässt an der Arbeit des damaligen Bundestrainers, der nach dem Aus in der Vorrunde der EM 2004 zurücktrat, kein gutes Haar. Weder Videoanalysen noch taktische Besprechungen waren während Völlers Amtszeit auf der Tagesordnung. Nach jeweils einer Stunde Training pro Tag seien die Spieler hauptsächlich mit Videospielen beschäftigt gewesen: «Ich glaube, dass damals viele Playstations geglüht haben.»

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