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Liverpool etabliert sich als Titelkandidat

Liverpool hat sich in der vierten Runde der Premier League definitiv als Titelanwärter etabliert.

Die «Reds» bezwangen erstmals seit über vier Jahren Manchester United (2:1) und stehen punktgleich mit Chelsea (3:1 bei Manchester City) an der Spitze.

Der Auftakt in die Partie war Liverpool gegen Manchester United, das mit dem dritten Titelgewinn in Serie mit dem 18. Titel zum Rekordmeister aufschliessen könnte, vor eigenem Angang deutlich missraten. In der dritten Minute spielte der für über 30 Mio. Pfund zu ManU gestossene Dimitar Berbatov bei seinem Debüt an der Strafraumgrenze Carlos Tevez, und der Argentinier brachte die Gäste mit einem Schlenzer in Führung.

In der Folge übernahm jedoch Liverpool das Spiediktat, ohne aus der Feldüberlegenheit ernsthaft Gefahr zu erzeugen. Es brauchte eine Slapstick-Einlage von Edwin van der Sar und Wes Brown, um Liverpool den Ausgleich zu ermöglichen. Der holländische Keeper lenkte einen Ball an das Bein des Verteidiger, und von dort flog das Spielgerät ins Tor. Von «mit Ausnahme von Rio Ferdinand nicht einer guten Leistung» sprach Alex Ferguson nach dem Spiel. Weil knapp eine Viertelstunde vor Schluss der eingewechselte Ryan Babel der zweite und entscheidende Treffer gelang, war es für den Schotten im neunten Vergleich mit Rafael Benitez die erste Niederlage gegen den Spanier. Es passte zum verpatzten Auftritt des englischen und europäischen Champions, dass in der Schlussminute Nemanja Vidic nach der zweiten Gelben Karte noch des Feldes verwiesen wurde.

Disput bei den Blues

Ebenfalls nach einem Rückstand kam Chelsea zum Sieg. Robinho, den Manchester City am letzten Tag des offenen Transferfensters ausgerechnet Chelsea weggeschnappt hatte, brachte das Heimtam nach zwölf Minuten mit einem direkt verwandelten Freistoss in Führung. Der Gegentreffer brachte jedoch nur kurz Unruhe in die Reihen der Londoner, was sich in einem lautstarken Disput zwischen Keeper Petr Cech und Verteidiger John Terry manifestierte. Nur drei Minuten nach dem Rückstand egalisierte der aufgerückte Verteidiger Ricardo Carvalho die Partie. Nach dem Seitenwechsel erzielten Frank Lampard und Nicolas Anelka die weiteren Treffer für die überlegenen Gäste. Getrübt wurde der Erfolg im «Clash of the Cash», wie der Vergleich in England genannt wurde, einzig durch die Rote Karte gegen Terry, der bei seinem Foul an Jo wohl nicht letzter Mann gewesen war.

si/fal

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