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Luzern-Trainer Fringer: «Man kriegt, was man verdient»

Am Samstag kommt Rolf Fringer als Trainer von Leader Luzern nach Thun. Nach schwierigen Jahren ist der 53-Jährige zurück an der Spitze.

Rolf Fringer zeigt beim FC Luzern die Richtung an, und die Mannschaft folgt. Der 53-Jährige führte den FCL in zwei Jahren vom Tabellenende an die Spitze der Super League.
Rolf Fringer zeigt beim FC Luzern die Richtung an, und die Mannschaft folgt. Der 53-Jährige führte den FCL in zwei Jahren vom Tabellenende an die Spitze der Super League.
Keystone

Sion-Trainer Bernard Challandes beschimpft in unschöner Regelmässigkeit die Unparteiischen. FCB-Coach Thorsten Fink bezeichnete zuletzt in Genf einige Zuschauer als Penner. Und der Trainer der Rumänen von Cluj zertrat beim Champions-League-Spiel im Basler St.-Jakob-Park eine Plexiglasscheibe.

Vorfälle wie diese werden am Samstag in Thun kaum vorkommen, wenn der FC Luzern im Lachenstadion zu Gast ist. Dessen Coach, Rolf Fringer, gehört in der Fussballwelt, die auch in der Schweiz immer hektischer wird, zu den besonnenen Figuren. Zwar hat auch er sich am Sonntag nach dem verlorenen Cupspiel gegen Biel über den strengen Platzverweis gegen seinen Torhüter David Zibung geärgert. Auch am Donnerstag sagt er noch einmal: «Der Schiedsrichter dürfte Zibung nicht die rote Karte zeigen. Der Fehler war ausschlaggebend für unsere Niederlage.» Er ergänzt die Aussage aber sofort und sagt: «Wer nimmt, muss auch geben. Eine Woche zuvor hat der Schiedsrichter in einer Szene eher zu unseren Gunsten entschieden.» Fehler gehörten zum Fussball dazu, sagt der 53-Jährige und bleibt deshalb auch bei turbulenten Szenen ruhig. «Man muss nicht immer toben, wenn es nicht so läuft, wie man es sich vorstellt. Das ist eine Frage der Vernunft und des gesunden Menschenverstands.» Gleich im Anschluss betont Fringer aber, er lege im Umgang mit der Mannschaft wenn nötig durchaus eine gewisse Härte an den Tag. «Wer nicht mitzieht, ist bei uns fehl am Platz.»

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