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Magath abserviert – Schalke droht Prozess

Nachdem der Schalke-Trainer heute Morgen nicht zur ausserordentlichen Aufsichtsratssitzung erschienen war, wurde er per sofortiger Wirkung entlassen.

Schluss auf Schalke: Felix Magath wurde heute entlassen.
Schluss auf Schalke: Felix Magath wurde heute entlassen.
Keystone

Auf der Homepage von Schalke 04 wurde heute die Trennung von Magath bekannt gegeben. Dies offenbar wegen triftiger Gründe, die aber aus juristischen Überlegungen nicht an die Öffentlichkeit weitergegeben werden. Der Aufsichtsratsvorsitzende Clemens Tönnies sieht dem Verfahren aber «sehr gelassen entgegen» und glaubt für Schalke 04 ein «gutes Ergebnis» erzielt zu haben. Der Trainer und Manager Felix Magath wird im sportlichen und im Kommunikationsbereich durch Horst Heldt ersetzt, die Managementfunktionen übernimmt Peter Peters.

Magaths Stuhl blieb leer

Felix Magath hatte zuvor durch seinen Anwalt erklären lassen, dass er nicht an der Aufsichtsratssitzung teilnehmen werde. Während dieser Sitzung hätte er sich zur Situation von Schalke 04 erklären und den gegen ihn erhobenen Anschuldigungen begegnen müssen. Wie der 57-jährige Magath verlauten liess, habe er keine vollständige Traktandenliste erhalten – das berichtete die «Sportbild». Deshalb blieb er dieser Sitzung heute Morgen auch fern.

Kommt Rangnick?

Vor Gericht dürfte um finanzielle Interessen gestritten werden. Der seit 1. Juli 2009 bei Schalke unter Vertrag stehende Magath hätte noch einen Vertrag bis 2013 gehabt. Die zwölf Millionen Gehalt will der Verein dem entlassenen Trainer Magath absprechen, da dieser nicht satzungsgemäss agiert haben soll. Als Nachfolger wird unterdessen der im Winter bei der TSG Hoffenheim zurückgetretene Ralf Rangnick sein.

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