Mexikos Fussballer feiern mit 30 Escort-Damen

Ein Teil des mexikanischen WM-Teams soll kurz vor der Endrunde in Russland eine zwielichtige Party veranstaltet haben.

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Nach der offiziellen Verabschiedung durch mehr als 70'000 Fans im Azteken-Stadion am Samstag (1:0 gegen Schottland) hat sich ein Teil des mexikanischen Nationalteams vor der Reise zur WM nach Russland noch ein weiteres Mal «Adiós» sagen lassen. Wie die Zeitschrift TV Notas enthüllte, feierte eine Reihe von WM-Fahrern in einem Privathaus in Mexiko-Stadt in der Nacht zum Sonntag eine kleine Feier – und bat im Laufe des Abends «rund dreissig» sogenannte Escort-Damen dazu.

«Unser Paparazzo konnte einige Fotos machen», jubelte das Blatt, denn es konnte so am Samstag gegen 22.30 Uhr sowohl die Ankunft der Frauen wie auch anderntags gegen 16 Uhr die Abreise der Fussballer dokumentieren. Ein angeblicher Zeuge der Feier berichtete dem Blatt anonym, die offiziellen Partnerinnen der Spieler seien bei der von «Musik, Drinks, Spielen und Frauen» geprägten Geselligkeit nicht zugegen gewesen. «Die wollten sich halt mal ein bisschen danebenbenehmen. Warum hätten die sonst dreissig Escorts geholt?»

So berichtete TV Notas. Quelle: Twitter

Keine Strafen des Verbandes

Mittlerweile ist Deutschlands erster WM-Gegner (17. Juni) in Dänemark, dort steht am Samstag ein Testspiel an. Captain Rafael Márquez, 39, soll sich die Partylöwen am Mittwoch zur Brust genommen haben. Der Verband Femexfut richtete aus, im Gegensatz zu ähnlichen Fällen aus der Vergangenheit auf Strafen verzichten zu wollen.

«Ein freier Tag ist ein freier Tag, und das sind die Risiken, die mit solchen Freiheiten einhergehen», sagte Femexfut-Generalsekretär Guillermo Cantú. Von Nationaltrainer Juan Carlos Osorio war keine Reaktion überliefert. In mexikanischen Medien wurde den Spielern scherzhaft geraten, sie könnten im Zweifelsfall argumentieren, sie hätten sich nur emotional auf die WM vorbereiten wollen.

Osorio war im März zum Training mit einem Zettel erschienen, auf dem ein Zitat eines legendären Volleyballtrainers zu lesen war: «Das Gefühl zu siegen, ist genussvoll – nur dem Liebesakt vergleichbar.»

berneroberlaender.ch/Newsnetz

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