Zum Hauptinhalt springen

Nach Foul an Shaqiri: Wütender Guardiola verweigert Handschlag

Das 1:2 im Test gegen eine US-Auswahl stiess Pep Guardiola sauer auf. Der Bayern-Trainer verweigerte das Shakehands mit dem gegnerischen Coach – aber nicht wegen der Niederlage.

Pep Guardiola gilt grundsätzlich als anständiger Mann, der weiss, was Fairness auf dem Platz bedeutet. Bei der grossen USA-Tournee der Bayern aber verliessen ihn für einen Moment die guten Manieren. Nach dem 1:2 gegen eine Auswahl der Major League Soccer (MLS) in Portland (Oregon) verweigerte der Trainer der Münchner seinem Gegenüber Caleb Porter den Handschlag. Der Coach des MLS-Teams lief zwar hinter Guardiola her, aber der Spanier ignorierte ihn konsequent.

Der Grund lag aber nicht in der Niederlage, mit der der deutsche Rekordmeister bestimmt leben kann. Guardiola war verärgert, weil zuvor Osvaldo Alonso und Will Johnson im sogenannten Freundschaftsspiel zwei rüde Fouls an Xherdan Shaqiri (64.) sowie Bastian Schweinsteiger (88.) begangen hatten. Der Weltmeister humpelte anschliessend vom Platz. Nach der Partie konnte Schweinsteiger Entwarnung geben. «Es war nur eine Prellung, ich habe Glück gehabt», sagte der deutsche Mittelfeldspieler. Auch Shaqiri überstand die Attacke.

Traumtore im Freundschaftsspiel

Bayerns Neuzugang Robert Lewandowski brachte die Bayern in der ersten Hälfte mit einem sehenswerten Goal in Führung. Bradley Wright-Philips schoss mit einem Traumtor den Ausgleich (51.). Ausgerechnet der ehemalige Bayern-Spieler Landon Donovan (70.) erzielte das 2:1 in der 70. Minute. Donovans wunderbare Erkenntnis nach der Partie: «Wann immer du die Bayern besiegen kannst, egal, ob sie in der Vorbereitung sind oder nicht, ist etwas Tolles.»

dpa/fal

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch