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Nati-Noten: Sommers Schwächen

Die Schweizer Fussballer bauen gegen Nordirland (0:0) stark ab.

Die Schweiz ist an der WM in Russland 2018 dabei.
Die Schweiz ist an der WM in Russland 2018 dabei.
Peter Klaunzer, Keystone
Die Nordiren präsentierten sich im Vergleich zum Hinspiel wie verwandelt. Yann Sommer muss bereits in der 3. Minute einen gefährlichen Schuss der Gäste entschärfen.
Die Nordiren präsentierten sich im Vergleich zum Hinspiel wie verwandelt. Yann Sommer muss bereits in der 3. Minute einen gefährlichen Schuss der Gäste entschärfen.
Georgios Kefalas, Keystone
Spieler und Trainer bedanken sich bei den Fans im ausverkauften St.-Jakob-Park.
Spieler und Trainer bedanken sich bei den Fans im ausverkauften St.-Jakob-Park.
Georgios Kefalas, Keystone
1 / 10

Yann Sommer: Note 3,5

Der Goalie war im Hinspiel in Belfast beim 1:0-Sieg beinahe beschäftigungslos gewesen. Im Rückspiel mit zwei guten Paraden in der Startphase. Danach relativ solid. Zweimal aber flog der eher klein gewachsene Sommer an Flanken vorbei – in der 92. Minute rettete ihn Ricardo Rodriguez danach mit seiner Aktion auf der Torlinie.

Stephan Lichtsteiner: Note 4

Fleissig, nach vorne vor der Pause aktiv, stark in den Zweikämpfen. Auch der Captain tat sich aber nach dem Seitenwechsel schwer. Ungenügende Flanken.

Fabian Schär: Note 5

Mit einer erneut überzeugenden Leistung. Dominant in den Zweikämpfen, wieder mit einer sehr riskanten Monstergrätsche. Doch auch ihm unterliefen nach der Pause ein paar kleine Fehler.

Manuel Akanji: Note 5

Grösstenteils stabil, mit klugen Pässen, in der Defensive stark. Der junge Verteidiger dürfte dem aktuell verletzten Johan Djourou den Stammplatz abnehmen.

Ricardo Rodriguez: Note 4,5

Wie immer beeindruckend ruhig. Aber lange unauffällig. Stark seine Rettungstat kurz vor Spiel­ende, als er den Ball in extremis vor der Torlinie wegspedierte.

Denis Zakaria: Note 4,5

Mit seinen langen Beinen präsent im Zentrum, aber weniger stark als im Hinspiel. Zudem zu Beginn der zweiten Halbzeit mit einigen Abspielfehlern. Zakaria stabilisierte sich, gute Schlussphase.

Granit Xhaka: Note 4

Es war eines der schwächeren Länderspiele des Gestalters. Ungewohnt viele Fehlpässe, sorgte selten für Ordnung.

Xherdan Shaqiri: Note 4,5

Vor der Pause der beste Fussballer auf dem Platz. Schnittige Flanken, freche Einlagen, gute Pässe. Wie stark die Schweiz von ihm abhängig ist, sah man in der zweiten Halbzeit. Shaqiri hing am Flügel in der Luft, wirkte müde. Unverständlich war seine Auswechslung dennoch, denn in den letzten Minuten eröffneten sich den Schweizern viele Räume zum Kontern.

Blerim Dzemaili: Note 3

Er war im Hinspiel sehr schwach gewesen. Und am Sonntag noch wirkungsloser. Ein guter Pass nach wenigen Minuten, ansonsten viel Leerlauf, ohne Kraft, wurde erneut eher zu spät ausgewechselt.

Steven Zuber: Note 4

Wie in Belfast äusserst aktiv, viele Abschlüsse. Aber dabei oft viel zu unpräzis. Schoss mehrmals aus guter Position weit daneben.

Haris Seferovic: Note 2,5

Ein sehr unglücklicher Auftritt. Vergab mehrere Topchancen kläglich. Zudem schwache Pässe.

Admir Mehmedi: Note 3,5

60. Minute für Dzemaili. Engagiert, aber auch ohne Fortune.

Remo Freuler: ohne Note

80. Minute für Shaqiri.

Breel Embolo: ohne Note

86. Minute für Seferovic. Sehr überzeugender Kurzauftritt.

Noten: 6 = herausragend; 5 = gut; 4 = solid; 3 = ungenügend; 2 = schlecht; 1 = sehr schlecht

fdr

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