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«Natürlich blutet mir das Herz»

Abstiegskampf ist Überlebenskampf, in der Bundesliga kochen die Emotionen auch mal über. Schon heute Abend wieder?

Sorgen: Gladbachs Torjäger Lars Stindl macht sich die grössten Sorgen um seinen ehemalige Club Hannover 96.  «Mir blutet das Herz», sagt der Mann, der heute Abend gegen seinen alten Arbeitgeber spielt.
Sorgen: Gladbachs Torjäger Lars Stindl macht sich die grössten Sorgen um seinen ehemalige Club Hannover 96. «Mir blutet das Herz», sagt der Mann, der heute Abend gegen seinen alten Arbeitgeber spielt.
Keystone
Verzweiflung: Franfurts Torjäger Haris Seferovic schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Auch der Schweizer steckt mit seiner Mannschaft tief im Abstiegskampf.
Verzweiflung: Franfurts Torjäger Haris Seferovic schlägt die Hände über dem Kopf zusammen. Auch der Schweizer steckt mit seiner Mannschaft tief im Abstiegskampf.
Keystone
Abgang: Auch Trainer Armin Veh wurde ein Opfer des Abstiegskampfes und musste bei Eintracht Frankfurt seinen Hut nehmen.
Abgang: Auch Trainer Armin Veh wurde ein Opfer des Abstiegskampfes und musste bei Eintracht Frankfurt seinen Hut nehmen.
Keystone
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Gladbachs Torjäger Lars Stindl spielte von 2010 bis 2015 für Hannover 96 und absolvierte für den Club 141 Spiele. Noch in der letzten Saison war der 27-Jährige massgeblich daran beteiligt, dass Hannover nicht absteigen musste. Heute Abend könnte ausgerechnet Stindl seinem ehemaligen Verein den endgültigen Todesstoss versetzen. Bei einer erneuten Niederlage wären die Niedersachsen, die mit neun Punkten Rückstand auf Frankfurt auf dem letzten Tabellenrang liegen, kaum noch zu retten.

Obwohl Stindl für seinen Club nach wie vor sehr viel Sympathien und Gefühle hat, will er heute Abend jegliche Sentimentalitäten ausblenden. «Ich habe bei 96 schwere und schöne Zeiten erlebt. Natürlich blutet mir jetzt das Herz, dass sie wohl in die zweite Liga gehen. Aber für mich gibt es nur eine Priorität – und die heisst: Auswärtssieg», sagte er gegenüber «Bild».

Für Gladbach, das Team der Schweizer Yann Sommer, Granit Xhaka und Nico Elvedi, geht es immer noch um das Erreichen des Millionenspiels Champions League. Und da kann man sich beim abgeschlagenen Schlusslicht keinen Ausrutscher leisten – schon gar nicht nach der 0:1-Niederlage zuletzt bei Aufsteiger Ingolstadt.

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