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Neuer Spieler des FC Sion sorgt für die Differenz

In der Axpo Super League brennt die Rote Laterne neu auf der Pontaise. Lausanne-Sport unterliegt zuhause dem FC Sion mit 0:2.

Thuns Torhueter David Da Costa steht vor allem beim Berner Derby im Mittelpunkt. Am Schluss hält er den Kasten rein – im Gegensatz zu seinem Gegenüber Marco Wölfli. Dieser hat wenig zu tun und muss sich zweimal geschlagen geben.
Thuns Torhueter David Da Costa steht vor allem beim Berner Derby im Mittelpunkt. Am Schluss hält er den Kasten rein – im Gegensatz zu seinem Gegenüber Marco Wölfli. Dieser hat wenig zu tun und muss sich zweimal geschlagen geben.
Keystone
Der Anfang vom Ende von YB: Alain Nef foult im Strafraum Thuns Mauro Lustrinelli. Den anschliessenden Penalty kann Dario Lezcano sicher zur Führung für die Berner Oberländer verwerten.
Der Anfang vom Ende von YB: Alain Nef foult im Strafraum Thuns Mauro Lustrinelli. Den anschliessenden Penalty kann Dario Lezcano sicher zur Führung für die Berner Oberländer verwerten.
Keystone
GC-Trainer Ciriaco Sforza freut sich zwar über die wichtigen drei Punkte gegen Servette, aber auch ihm bereitet die Defensive grosse Sorgen. Seine Mannschaft hat 17 Gegentreffer kassiert und stellt nicht nur statistisch gesehen die schwächste Abwehr der Liga.
GC-Trainer Ciriaco Sforza freut sich zwar über die wichtigen drei Punkte gegen Servette, aber auch ihm bereitet die Defensive grosse Sorgen. Seine Mannschaft hat 17 Gegentreffer kassiert und stellt nicht nur statistisch gesehen die schwächste Abwehr der Liga.
Keystone
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Für den Unterschied in Lausanne sorgte einer, der in Sions Transfer-Streit mit der Fifa involviert ist. Pascal Feindouno erzielte in der Schlussphase beide Tore der Walliser. Zum 1:0 in der 83. Minute führte ein abgefälschter Freistoss des Nationalspielers aus Guinea. Feindouno, der früher viel Erfahrung in der französischen Ligue 1 gesammelt hatte, betrat das Feld erst nach der Pause.

Sion war das etwas bessere Team in einem ereignisarmen Match. Für die Gastgeber hatte die Partie denkbar schlecht begonnen. Bereits nach acht Minuten mussten Stammgoalie Fabio Coltorti und Guillaume Katz ersetzt werden, nachdem sie im eigenen Strafraum zusammengeprallt waren und für kurze Zeit das Bewusstsein verloren hatten. Katz zeigte sich nach dem Spiel vom Zusammenprall bereits erholt, Coltorti musste aber in ein Spital eingeliefert werden. Er soll nach ersten Informationen eine schwere Gehirnerschütterung und Verletzung im Gesicht erlitten haben.

Auch Lausanne trat unter Protest an

Das Tor der Lausanner hütete nach Coltortis Ausfall Anthony Favre. Die Waadtländer konzentrierten sich in erster Linie auf die Einhaltung eines soliden Defensiv-Konzepts, was auch beinahe mit einem Punkt belohnt worden wäre. Am Ende musste dennoch die vierte Niederlage in Serie registriert werden. Ob dieses 0:2 schliesslich in die Wertung kommen wird, ist allerdings offen. Lausanne-Sport trat unter Protest an, wie es zurzeit alle Gegner des FC Sion machen.

si/fal

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