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Ohne Benaglio nach Bulgarien

Die Schweizer Nati muss im Hinblick auf das EM-Qualifikationsspiel in Bulgarien eine weitere gewichtige Absenz verkraften. Nach Johan Djourou (Schulter-Luxation) fällt auch Stammgoalie Diego Benaglio aus.

Weitere Hiobsbotschaft für die Nati: Diego Benaglio muss für die wichtige Partie in Bulgarien passen.
Weitere Hiobsbotschaft für die Nati: Diego Benaglio muss für die wichtige Partie in Bulgarien passen.
Keystone

Der Keeper vom Bundesliga-Vorletzten VfL Wolfsburg hat Hitzfeld per Telefon abgesagt. Der deutsche Nati-Trainer erlässt heute Freitag sein Aufgebot. Benaglio leidet unter einer Entzündung im Lendenwirbel-Bereich. Nachdem eine Spritzen-Therapie offenbar keine Wirkung gezeigt hat, legt er eine Pause von rund drei Wochen ein und unterzieht sich einem Reha-Programm. Benaglio fehlt somit auch seinem Arbeitgeber Wolfsburg im Abstiegskampf beim VfB Stuttgart vom Sonntag. «Leider hat sich meine Verletzung wieder verschlechtert. So kann ich der Mannschaft jetzt nicht helfen», lässt sich der 27-Jährige auf der Homepage seines Vereins zitieren.

Der Schweizer ist zuletzt in Deutschland heftig kritisiert worden. Es hielten sich hartnäckig Spekulationen, ob Wolfsburgs Coach Pierre Littbarski Benaglio auf die Ersatzbank verbannt und dem bedeutend unerfahreneren Landsmann Marwin Hitz den Vorzug gibt.

Mit Wölfli im Tor in Sofia

Für die Schweiz dürfte deshalb in Bulgarien Marco Wölfli im Tor stehen. Die Nummer 1 der Berner Young Boys könnte zu seinem bereits dritten Einsatz in der laufenden EM-Qualifikation kommen. Wölfli sprang schon Anfang Oktober bei der 0:1-Niederlage in Montenegro ein, weil Benaglio damals an einer Muskelverhärtung im Adduktoren-Bereich laboriert hatte. Und vier Tage später im Heimspiel gegen Wales (4:1) wurde Wölfli in der Anfangsphase eingewechselt, weil der immer noch angeschlagene Benaglio der Belastung nicht standhielt.

Wölfli hat bislang neun Länderspiele auf seinem Konto. Mit dem 28-jährigen Solothurner weist die Schweiz eine ausgeglichene Bilanz auf: Zwei Siege, fünf Unentschieden, zwei Niederlagen. Der solide Schlussmann der Young Boys stand auch beim letzten Aufeinandertreffen mit Bulgarien zwischen den Pfosten; am 11. Februar 2009 in Genf resultierte gegen die Südosteuropäer in einem Test ein 1:1.

si/fal

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