Zum Hauptinhalt springen

Ojala ersetzt Nef – Wölfli dabei

Die Vorfreude steigt, in zwei Tagen empfängt YB den FC Liverpool. Alain Nef ist gesperrt, Marco Wölfli aber wird mitspielen können.

Rochade in der YB-Abwehr: Juhani Ojala (ganz rechts) vertritt gegen Liverpool Alain Nef (Zweiter von links).
Rochade in der YB-Abwehr: Juhani Ojala (ganz rechts) vertritt gegen Liverpool Alain Nef (Zweiter von links).
Keystone

Am Montagmittag wird im Stade de Suisse überall ein bisschen gewerkelt. Der Rasen zum Beispiel ist noch einmal verbessert worden, er präsentiert sich in prächtigem Zustand. Und bald wird der Europäische Fussballverband die Arena Europa-League-tauglich herrichten. Die Champions-League-Sterne fehlen zwar, und doch herrscht in Bern Vorfreude wie auf eine Partie in der Königsklasse. Rund 27'500 Karten sind bisher verkauft worden für das YB-Spiel übermorgen gegen Liverpool, etwas mehr als 31'000 Zuschauer werden maximal live dabei sein können. Rund 1600 Tickets hat der FC Liverpool angefordert, der Gästeblock wird also auch bestens gefüllt sein.

Abwehrchef Nef ist gesperrt

Heute geniessen die YB-Spieler einen freien Tag. Um die Aufstellung der Young Boys existieren derweil kaum noch Geheimnisse. «Es gibt nicht viele Gründe, etwas zu wechseln», sagt Trainer Martin Rueda. Goalie und Captain Marco Wölfli, zuletzt am Oberschenkel leicht angeschlagen, wird wieder mitspielen können. Abwehrchef Alain Nef dagegen ist nach seinem Platzverweis im Rückspiel der Europa-League-Playoffs gegen Midtjylland (0:2) gesperrt. Er wird durch Juhani Ojala ersetzt. «Ich hoffe, Ojala ist nach seiner Grippe nicht mehr geschwächt», sagt Rueda.

Schlechtester Start seit 1911!

Im Berner Lager hat man die tiefe Formkrise bei Liverpool registriert. Je nach Quelle ist es ja sogar der schlechteste Saisonstart Liverpools (4 Spiele, 2 Punkte) seit 101 Jahren (!) oder 1911. Der Traditionsklub befindet sich im grossen Umbruch, Coach Brendan Rodgers baut einige spielstarke Talente ins Team ein.

Gerrard fordert Geduld

Viele Berner Fussballfreunde freuen sich aber vor allem auf Steven Gerrard, den langjährigen englischen Nationalspieler. Der Liverpool-Captain fordert bei Kritikern, Medien und Fans nach dem 1:1-Remis am Samstag bei Sunderland weiter Geduld ein. «Einen Umbruch kann man nun einmal nicht über Nacht vollziehen», sagte Gerrard. Und: «Wir stehen vor einer sehr wichtigen Woche und wollen in der Schweiz erfolgreich in die Europa League starten. Erst danach denken wir an das Heimspiel gegen Manchester United am Sonntag.»

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch