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Petkovic zu «Ästhetik» und «Siegermentalität»

Vor den EM-Ausscheidungspartien gegen San Marino und in Estland sagt Vladimir Petkovic, welche Fortschritte sein Team gemacht hat. Seine eigene Zukunft lässt der Tessiner offen.

«In heiklen Momenten war die Equipe bereit»: Nati-Cheftrainer Vladimir Petkovic hört sich die Schweizer Nationalhymne vor dem Spiel gegen England im Wembley-Stadium an. (8. September 2015)
«In heiklen Momenten war die Equipe bereit»: Nati-Cheftrainer Vladimir Petkovic hört sich die Schweizer Nationalhymne vor dem Spiel gegen England im Wembley-Stadium an. (8. September 2015)
Laurent Gillieron, Keystone
«Die Zukunft gehört den Jungen, aber sie müssen warten können.»: Petkovic am Flughafen Luton bei London. (9. September 2015)
«Die Zukunft gehört den Jungen, aber sie müssen warten können.»: Petkovic am Flughafen Luton bei London. (9. September 2015)
Laurent Gillieron, Keystone
Über den erst 23-jährigen Mönchengladbacher Interims-Captain Granit Xhaka (l.) sagt Petkovic: «Mental ist er bereit, ein Team zu steuern.». Im Bild: Xhaka (l.), Stephan Lichtsteiner (Mitte) und der englische Stürmerstar Wayne Rooney kämpfen im Wembley-Stadium um den Ball. (8. September 2015)
Über den erst 23-jährigen Mönchengladbacher Interims-Captain Granit Xhaka (l.) sagt Petkovic: «Mental ist er bereit, ein Team zu steuern.». Im Bild: Xhaka (l.), Stephan Lichtsteiner (Mitte) und der englische Stürmerstar Wayne Rooney kämpfen im Wembley-Stadium um den Ball. (8. September 2015)
Laurent Gillieron, Keystone
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Hinter England sind die zweitplatzierten Schweizer auf direktem EM-Kurs. Die guten Phasen hätten die weniger brillanten überwogen, glaubt Petkovic und macht generell Fortschritte aus: «Wir sind breiter besetzt, die Ästhetik gefällt mir. In heiklen Momenten war die Equipe bereit, sie hat zweimal in Folge ein Spiel gedreht. Das zeigt die Siegermentalität des Teams.»

Der Nationalcoach spricht gegenüber der Nachrichtenagentur SI von einer «sehr anspruchsvollen und reizvollen» Mannschaft. Derzeit sei ein Prozess im Gang: «Die Zukunft gehört den Jungen, aber sie müssen warten können.» Reibungspotenzial macht Petkovic im Zug der sanften Umgestaltung nicht aus. Viele angebliche Konflikte seien von Aussenstehenden konstruiert. «Aber ich werde mich an diesem Pingpong-Spiel nicht beteiligen.»

Xhaka «bereit, ein Team zu steuern»

Petkovic befasst sich lieber mit der strategischen Ausrichtung des Nationalteams. Für ihn ist beispielsweise vorstellbar, den erst 23-jährigen Mönchengladbacher Interims-Captain Granit Xhaka schon in naher Zukunft in den engsten Kreis der Key-Player einzubinden: «Die charakterlichen Voraussetzungen sind da. Mental ist er bereit, ein Team zu steuern.»

Weniger dezidiert beurteilt der Schweizer Selektionär die eigene Zukunft. Die Endrunde 2016 in Frankreich steht im Zentrum seiner Überlegungen. «Dann schauen wir weiter.» Er habe bei seinen Projekten immer alle Optionen in Betracht gezogen. «Wenn Plan A nicht funktioniert, habe ich einen... keinen Plan B, sondern einen Plan A plus.»

si

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