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Petric: «HSV ist ambitionierter als Dortmund»

Stürmer Mladen Petric wechselt mit einem Vertrag bis 2012 von Dortmund zum Hamburger SV. Er soll dort Nachfolger von Rafael van der Vaart sein.

Neue Perspektiven: Der kroatische Internationale Mladen Petric wechselt von Dortmund nach Hamburg.
Neue Perspektiven: Der kroatische Internationale Mladen Petric wechselt von Dortmund nach Hamburg.
Keystone

Ihr Transfer zum HSV kam ohne Ankündigung. Seit wann standen Sie mit den Hamburgern in Kontakt? Seit Mittwoch oder Donnerstag. Ich hörte zwar schon viel früher vom Interesse der Hamburger. Seit sie Rafael van der Vaart an Real Madrid verloren haben (für 13 Millionen Euro), wussten mein Berater und ich, dass ich erster Kandidat als Nachfolger sein sollte. Wieso es bis zu meiner Verpflichtung trotzdem noch etwas länger gedauert hat, weiss ich nicht.

War es für Sie klar, dass Sie Dortmund nach einer starken ersten Saison mit 13 Bundesliga-Toren in 29 Einsätzen für den HSV verlassen wollen? Ich hatte während der EM und nach einem gutem Gespräch mit Jürgen Klopp gesagt, dass ich in Dortmund bleibe. Als nun aber der HSV kam und alles daransetzte und alles dafür unternahm, um mich zu verpflichten, war das für mich eine riesige Wertschätzung. Zumal mich die Hamburger als Nachfolger für Van der Vaart wollten. Und dass der Transfer nun seit dem ersten intensiven Kontakt vor wenigen Tagen so schnell über die Bühne ging, zeigt auch, dass Dortmund nichts dagegen hatte, mich im Tausch abzugeben und zusätzlich auch noch Geld zu bekommen.

Wenn der HSV Sie so sehr umworben hat, dürfte Ihr neuer Vertrag auch finanziell deutlich besser sein. Finanziell habe ich mich klar verbessert, das ist normal.

Einzelne deutsche Medien berichten, dass Sie Dortmund vor allem wegen zwischenmenschlichen Problemen mit dem Schweizer Nationalstürmer Alex Frei verlassen haben. Nein, damit hat mein Wechsel überhaupt nichts zu tun. Ich würde nie wegen eines einzelnen Spielers den Klub verlassen. Dass Alex Frei und ich uns jeden Tag anrufen und zusammen Essen gehen, muss auch gar nicht sein. Aber ich hatte keinerlei Probleme mit ihm.

Was erwarten Sie von Ihrer Zeit beim HSV? Der HSV bietet mehr Perspektiven als Dortmund, er ist ambitionierter, das Niveau der Mannschaft ist höher. Ich will endlich einmal in die Champions League. Die Möglichkeiten dazu haben wir.

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