Zum Hauptinhalt springen

Platini legte Berufung gegen Sperre ein

Für acht Jahre ist Uefa-Chef Michel Platini von der Fifa-Ethikkommission gesperrt worden. Dieses Urteil akzeptiert der Franzose nicht.

«Fallrelevante und interessante Informationen»: Solche hat die Bundesanwaltschaft nach eigenen Angaben rund um die Korruptionsvorwürfe gegen den suspendierten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter erhalten. (21. Dezember 2015)
«Fallrelevante und interessante Informationen»: Solche hat die Bundesanwaltschaft nach eigenen Angaben rund um die Korruptionsvorwürfe gegen den suspendierten Fifa-Präsidenten Sepp Blatter erhalten. (21. Dezember 2015)
Patrick B. Kraemer, Keystone
Per sofort entlassen: Der ehemalige Generalsekretär der Fifa, Jérôme Valcke. (26. September 2014)
Per sofort entlassen: Der ehemalige Generalsekretär der Fifa, Jérôme Valcke. (26. September 2014)
AFP
Ex-Fifa-Vizepräsident Jeffrey Webb stimmt als erster der sieben Funktionäre seiner Auslieferung zu. Die anderen sechs Amtsträger befinden sich bis heute in der Schweiz. Sie wehren sich gegen ihre Auslieferung. Am 18. Juli tritt Webb in den USA für die Anklage vor Gericht.
Ex-Fifa-Vizepräsident Jeffrey Webb stimmt als erster der sieben Funktionäre seiner Auslieferung zu. Die anderen sechs Amtsträger befinden sich bis heute in der Schweiz. Sie wehren sich gegen ihre Auslieferung. Am 18. Juli tritt Webb in den USA für die Anklage vor Gericht.
Elizabeth Williams, Keystone
1 / 18

Nach Fifa-Präsident Sepp Blatter legt auch Uefa-Chef Michel Platini gegen die achtjährige Sperre für alle Fussball-Aktivitäten durch die Ethikkommission des Weltverbandes Berufung ein.

Der Franzose habe am Montag von seinem Recht Gebrauch gemacht, hiess es aus Platinis Umfeld. Blatter und Platini können nach einem Entscheid des Fifa-Berufungskomitees auch noch den Gang zum Internationalen Sportgerichtshof (CAS) in Lausanne antreten. Blatter war wie Platini am 21. Dezember für acht Jahre gesperrt worden. Beide hatten erklärt, gegen die Urteile bis zur letzten Instanz vorgehen zu wollen, weil sie sich ungerecht behandelt fühlen.

Grund für die Sperre war eine Zahlung von zwei Millionen Franken aus dem Jahr 2011 von der Fifa an Platini. Blatter hatte diese als verspätetes Gehalt wegen Platinis Tätigkeit als Präsidentenberater in den Jahren 1999 bis 2002 erklärt. Auch die Untersuchungskammer der Fifa-Ethikkommission wird Einspruch gegen das Urteil einlegen. Die Ermittler hatten wegen Korruptionsverdacht einen lebenslangen Bann für Blatter und Platini gefordert.

si/dia

Dieser Artikel wurde automatisch aus unserem alten Redaktionssystem auf unsere neue Website importiert. Falls Sie auf Darstellungsfehler stossen, bitten wir um Verständnis und einen Hinweis: community-feedback@tamedia.ch