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Raphael Wicky folgt auf Urs Fischer

Wenige Tage vor seinem 40. Geburtstag beschenkt sich der Oberwalliser gleich selbst: Er unterzeichnet seinen ersten Vertrag als Cheftrainer.

Gibt sein Expertenwissen nun direkt an Spieler weiter: Wicky anlässlich eines Länderspiels der Schweizer Nationalmannschaft 2014 in Basel.
Gibt sein Expertenwissen nun direkt an Spieler weiter: Wicky anlässlich eines Länderspiels der Schweizer Nationalmannschaft 2014 in Basel.
Peter Klaunzer, Keystone
Raphael Wicky bei der Pressekonferenz in Basel. (21. April 2017)
Raphael Wicky bei der Pressekonferenz in Basel. (21. April 2017)
Georgios Kefalas, Keystone
Als langjähriger Nationalspieler -– er debütierte im April 1996 in Lugano gegen Wales – nahm Wicky an zwei EM-Endrunden (1996 und 2004) und an der WM 2006 teil: Wicky im Kopfballduell mit dem Ukrainer Tymoschuk während der WM 2006 in Deutschland).
Als langjähriger Nationalspieler -– er debütierte im April 1996 in Lugano gegen Wales – nahm Wicky an zwei EM-Endrunden (1996 und 2004) und an der WM 2006 teil: Wicky im Kopfballduell mit dem Ukrainer Tymoschuk während der WM 2006 in Deutschland).
Michael Sohn, Keystone
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Der FC Basel hat den Nachfolger von Cheftrainer Urs Fischer bekanntgegeben. Der aktuelle U21-Coach Raphael Wicky übernimmt ab Sommer für zwei Jahre mit Option.

Der Oberwalliser unterzeichnete heute, fünf Tage vor seinem 40. Geburtstag, seinen ersten Vertrag als Cheftrainer einer Profimannschaft. Seit 2013 ist der 75-fache Schweizer Internationale als Nachwuchscoach im FC Basel tätig: die ersten drei Jahre für die U18, seit einem Jahr für die U21 in der Promotion League. Die älteste Juniorenmannschaft des FCB schaffte es unter Wicky in die Achtelfinals der Uefa Youth League.

Mit Wicky entschied sich die neue Vereinsführung mit Präsident Bernhard Burgener und Sportchef Marco Streller explizit für eine interne Lösung. Das unterstreicht den Weg, den die designierte Führungscrew des bald 20-fachen Schweizer Meisters gehen will. Sie möchte künftig vermehrt Spieler aus dem eigenen Nachwuchs ins Kader der Profimannschaft integrieren. Den passenden Trainer dafür scheint sie gefunden zu haben.

Seine Karriere hatte Wicky 2009 im Alter von 32 Jahren beendet, vorwiegend aus gesundheitlichen Gründen. Danach stieg er in der Nachwuchsabteilung von Servette als Coach ein.

Wickys Stationen als zumeist defensiver Mittelfeldakteur hiessen Sion, Werder Bremen, Atletico Madrid, Hamburger SV, nochmals Sion und zum Abschluss Chivas USA in der Major League Soccer. Als langjähriger Nationalspieler – das Debüt im April 1996 in Lugano gegen Wales gegeben – nahm er an zwei EM-Endrunden (1996 und 2004) und an der WM 2006 teil.

SDA/nag

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