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Reservist bei YB statt Schweizer Nationalspieler

François Affolter ist wohl das grösste Schweizer Abwehrtalent. Aber der 20-Jährige ist bei YB nur zweite Wahl – und in der U-21-Auswahl derzeit gerade krank.

Es sind schwierige Zeiten für François Affolter. Doch der junge Mann, von dem es schon immer hiess, er sei für sein Alter ausgesprochen reif, spricht abgeklärt über seine Situation. Und irgendwann sagt Affolter, gerade mal 20 Jahre alt: «Fussball ist so. Manchmal bist du oben, manchmal läuft es nicht gut.» Er hätte auch sagen können, manchmal sei man unten, doch das würde seiner positiven Einstellung widersprechen. Affolter sagt nämlich auch: «Ich bin ganz sicher, dass ich meinen Weg machen werde. Ich habe hohe Ziele und viele Träume.»

François Affolter ist vielleicht die grösste Verteidigerbegabung der Schweiz. Vor 15 Monaten debütierte er im Nationalteam beim 1:0-Sieg im Testspiel in Österreich. Auch in seinen Länderspielen gegen Australien sowie auf Malta (jeweils 0:0) erhielt die Schweiz keinen Gegentreffer – und beim vierten Einsatz des damals 19-Jährigen gegen die Ukraine (2:2) verlor die Auswahl ebenfalls nicht. Das ist eine ansprechende Bilanz, aber heute sagt Affolter: «Ich habe von Ottmar Hitzfeld nichts mehr gehört.» Er wisse aber, dass sich der Nationaltrainer bei YB-Coach Christian Gross informiert habe, wie seine Trainingsleistungen seien.

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