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Roman Bürki bester Spieler bei Freiburger Niederlage

Der FC Bayern bleibt auch in der 16. Bundesliga-Runde ungefährdet. Der «Herbstmeister» bezwingt zuhause Freiburg. Im Krisen-Gipfel setzt sich der Tabellenletzte Stuttgart beim HSV durch.

Hatte viel zu tun: Freiburg-Torhüter Roman Bürki wird gegen Arjen Robben (Mitte) von seinem Verteidiger Pavel Krmas unterstützt. (16. Dezember 2014)
Hatte viel zu tun: Freiburg-Torhüter Roman Bürki wird gegen Arjen Robben (Mitte) von seinem Verteidiger Pavel Krmas unterstützt. (16. Dezember 2014)
Reuters

Die Bayern hatten 40 Minuten benötigt, um den Abwehr-Beton der ultra-defensiven Gäste aufzuweichen. Am Ursprung des wegweisenden 1:0 stand ein brillanter Chip über die gegnerische Verteidigung von Xabi Alonso. Franck Ribéry konnte von der Vorlage des Spaniers profitieren und für Arjen Robben auflegen, welcher mit dem Kopf stilsicher vollendete. Für den Holländer war es das neunte Tor in der laufenden Meisterschaft.

Auch das vorentscheidende 2:0 kurz nach der Pause erzielten die Bayern per Kopf. Thomas Müller war nach einem Lattenschuss von Juan Bernat richtig positioniert, um aus geringer Torentfernung abstauben zu können. Das Team von Pep Guardiola hielt die Dominanz bis am Schluss aufrecht, konnten aber keinen weiteren Treffer erzielen. Die Bayern bauten mit diesem Erfolg ihre Siegesserie in der Bundesliga auf sieben Partien aus. Das Torverhältnis aus dieser Zeitspanne beträgt 18:1.

Bürki stärkster Freiburger

Der Tabellen-Fünfzehnte aus Freiburg hatte keine realistische Chance auf einen Punktgewinn. Die Breisgauer konnten sich kaum einmal aus der Umklammerung lösen. Sturmspitze Admir Mehmedi hing völlig in der Luft. Dem Dauer-Pressing der Bayern hatten die Gäste gar nichts entgegen zu setzen. Der SC musste am Ende gar froh sein, dass Goalie Roman Bürki einen guten Abend erwischte und die Niederlage in einem erträglichen Rahmen hielt. Bürki war der mit Abstand stärkste Freiburger.

Der VfB Stuttgart hat mit seinem 1:0-Sieg in Hamburg die rote Laterne an Freiburg abgeben können. Die Schwaben retteten ihre Pausenführung trotz 40-minütiger Unterzahl (53. Rot gegen Niedermeier wegen Notbremse) über die Zeit. Beim Tor des Österreichers Florian Klein (42.), das die Differenz bedeutete, hatte auf HSV-Seite unter anderen Valon Behrami eine schlechte Figur abgegeben. Der Tessiner leitete mit einem missglückten Befreiungsversuch den Treffer unfreiwillig ein.

Telegramme: Bayern München - SC Freiburg 2:0 (1:0). - 71'000 Zuschauer. - Tore: 41. Robben 1:0. 48. Müller 2:0. - Bemerkungen: Bayern München ab 60. mit Shaqiri. SC Freiburg mit Bürki und Mehmedi. Bayern München mit drei Aluminiumtreffern (u.a. 44. Bürki lenkt Schuss von Müller an Pfosten).

Hannover 96 - Augsburg 2:0 (1:0). - 38'000 Zuschauer. - Tore: 20. Sané 1:0. 55. Joselu (Foulpenalty) 2:0. - Bemerkungen: Augsburg ohne Hitz (verletzt).

Hamburger SV - VfB Stuttgart 0:1 (0:1). - 47'000 Zuschauer. - Tor: 42. Klein 0:1. - Bemerkungen: Hamburger SV mit Djourou und bis 72. mit Behrami. 53. Rote Karte gegen Niedermeier (VfB Stuttgart/Notbremse).

1. FC Köln - Mainz 0:0. - 50'000 Zuschauer.

Rangliste: 1. Bayern München 16/42 (39:3). 2. Wolfsburg 15/30 (29:14). 3. Bayer Leverkusen 15/24 (26:19). 4. Borussia Mönchengladbach 15/24 (20:13). 5. Augsburg 16/24 (20:20). 6. Schalke 04 15/23 (26:20). 7. Hoffenheim 15/23 (24:24). 8. Hannover 96 16/23 (19:24). 9. Eintracht Frankfurt 15/21 (29:29). 10. 1. FC Köln 16/19 (16:21). 11. Paderborn 15/18 (20:24). 12. Mainz 16/18 (18:21). 13. Hertha Berlin 15/17 (20:26). 14. Hamburger SV 16/16 (9:19). 15. VfB Stuttgart 16/16 (20:32). 16. Borussia Dortmund 15/14 (15:22). 17. Werder Bremen 15/14 (23:34). 18. SC Freiburg 16/14 (15:23).

si

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