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Russen feiern Schweizer Nationalteam

Die Schweizer WM-Auswahl absolviert in Toljatti ihr erstes öffentliches Training vor vollen Rängen. Sonst ist es ruhig rund um die SFV-Delegation.

Vor und nach dem Training begehrt: Der Schweizer Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri erfüllt Kindern Autogrammwünsche.
Vor und nach dem Training begehrt: Der Schweizer Mittelfeldspieler Xherdan Shaqiri erfüllt Kindern Autogrammwünsche.
Fabrice Coffrini, AFP
Embolo (l.) lacht mit Manuel Akanji und Francois Moubandje (hinten), während Ricardo Rodriguez vorbei geht.
Embolo (l.) lacht mit Manuel Akanji und Francois Moubandje (hinten), während Ricardo Rodriguez vorbei geht.
Fabrice Coffrini, AFP
Die Kleinen reissen sich ebenso um eine Unterschrift von Granit Xhaka.
Die Kleinen reissen sich ebenso um eine Unterschrift von Granit Xhaka.
Laurent Gillieron, Keystone
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Am Dienstagabend bestritt die Schweizer Nationalmannschaft ein öffentliches Training im Torpedo-Stadion in Toljatti. Die Schweizer Delegation gewährte Fans und Interessierten Nähe – anders als beim Lada-Resort, in welchem sie sich einquartiert hat und an das keiner näher als 300 Meter herankommt.

1500 Tickets wurden für die Trainingseinheit verteilt. Alle fanden einen Abnehmer, die Haupttribüne war voll. Die Zuschauer applaudierten beim gelungenen Zusammenspiel zwischen Blerim Dzemaili und Steven Zuber, und freuten sich über das Tor von Mario Gavranovic im Trainingsspiel. Die Kinder kreischten, als Xherdan Shaqiri auf ihre T-Shirts unterschrieb, und das Team Bälle ans Publikum verteilte.

Noch keine Schweizer Exklave

Vielleicht hat das Training am Dienstag Gäste und Gastgeber nähergebracht. Denn zumindest bis dahin hatte sich Toljatti nicht in eine Schweizer Exklave verwandelt, wie das vor zwölf Jahren in Bad Bertrich der Fall gewesen war, in diesem Rentner-Kurort in der Eifel. Im Zentrum der Stadt, entlang der Ulitsa Mira, der Strasse des Friedens, welche die Einheimischen mit einem Lächeln die «Champs-Elysées von Toljatti» nennen, wehen keine Schweizer Fahnen.

SDA/ddu

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