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Schalker drehen nach VAR-Entscheid komplett durch

Das Siegestor für Frankfurt in Minute 99 nach einem umstrittenen Penalty war des Schlechten zu viel.

Handspiel oder nicht? Diese umstrittene Szene sorgt bei Schalke für rote Köpfe.

Sascha Stegemann hiess der Schiedsrichter der Bundesliga-Partie Schalke - Frankfurt (1:2) – und er dürfte dieses Spiel noch lange nicht vergessen. Die Entscheidung fiel spät, sehr spät: Erst in der 99. Minute konnte der ein paar Zeigerumdrehung zuvor verhängte Hands-Penalty für Frankfurt ausgeführt werden. Zuvor war viel debattiert und auf Video nachgeprüft worden. Frankfurts Luka Jovic blieb dennoch cool und schoss das 2:1.

Danach war Schluss, und für diverse Schalke-Vertreter gab es kein Halten mehr. Die Spieler bedrängten den Schiedsrichter als erstes, dann kam auch noch Trainer Huub Stevens dazu. Später klagte er an und sprach davon, dass die ganze Welt gegen Schalke sei. Daniel Caligiuri, der Schalker, dessen Hands seinem Team zum Verhängnis wurde, sprach von einem Fehlentscheid, weil er quasi von einem Gegner zum Hands geschubst worden sei. Und Schalkes Sport-Vorstand Jochen Schneider sah im Penaltypfiff Stegemanns eine «bodenlose Frechheit».

Der eine sei lächerlich, der andere ein Papagei

Die Gemüter beruhigten sich auch nach dem Spiel nicht. Stevens attackierte Journalisten und forderte einen der Medienleute auf, zu verschwinden: Er und seine Fragen seien lächerlich – er solle Stevens nie mehr um ein Interview beten. Einen anderen Journalisten nannte er «Papagei». Stevens ärgerte auch, dass Schalke doppelt betrogen worden sei. Bei einer ebenfalls umstrittenen Penalty-Szene war seinem Team ein Strafstoss wohl zu Unrecht verwehrt geblieben.

Kein Wunder, liegen auf Schalke die Nerven blank. Die Mannschaft liegt nach 28 Runden der Bundesliga-Meisterschaft bloss auf Rang 14 – nur fünf Zähler vor einem Barrage-Platz. Frankfurt ist derweil im Hoch und feierte bereits den sechsten Sieg in Folge. Der Lohn: Platz 4 hinter Bayern, Dortmund und Leipzig.

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