Schauen Sie in Zukunft mehr Frauenfussball?

Die WM der Frauen ist vorbei, wir wollen von Ihnen wissen, wie Sie sie erlebt haben.

Das Ende einer aufregenden WM: Die USA feiern ihren vierten WM-Titel. Video: SRF

Am Sonntagabend endete die Weltmeisterschaft der Frauen mit dem neuen, alten Weltmeister: Die USA dominierten das Turnier, wehrten sich gegen all die europäischen Widersacher und hoben zum vierten Mal in der Geschichte die Trophäe des Weltmeisters in die Höhe. Es war eine WM der Rekorde und der vielen Tore, ein Turnier der Emotionen, aber auch eines, das politisierte. Wir wollen von Ihnen wissen, was in Erinnerung blieb.

48 Spiele gab es in Frankreich zu sehen, viele Länder erzielten grandiose TV-Quoten. In England beispielsweise sahen mehr Leute den Halbfinal zwischen den USA und den Löwinnen als den englischen Champions-League-Final Liverpool - Tottenham.

In der Schweiz hingegen war das Interesse beschränkt. Die Liveticker (Halbfinals und Final) dieser Zeitung wurden verhältnismässig eher wenig angeklickt. Im Vorfeld der WM initiierte Fussballerin und SP-Politikerin Sarah Akanji eine Diskussion darüber, wie viele WM-Spiele das Schweizer Fernsehen zeigen sollte. Schliesslich waren es vier im Fernsehen und weitere 21 im unkommentierten Livestream. Was halten Sie davon?

Die WM in Frankreich war die grösste der Frauen bisher. Viele Spielerinnen nutzten die Bühne, die US-Amerikanerin Megan Rapinoe beispielsweise erlangte über den Sport hinaus grosse Berühmtheit, weil sie sich mit Donald Trump anlegte. Wurde sie nach ihrer Meinung gefragt, zögerte sie nicht, diese kundzutun. Und die Brasilianerin Marta zeigte nach Toren auf ihren Schuh, um darauf aufmerksam zu machen, dass sie ohne Sponsor aufläuft, da ihr die Angebote im Vergleich zu den Männern zu niedrig waren. Aktionen wie diese haben bestimmt zum weltweiten Wachstum beigetragen. Auch bei Ihnen?

Viele Teams kämpfen auch neben dem Platz. Mit ihren Verbänden. Die Weltmeisterinnen aus den USA beispielsweise befinden sich im Rechtsstreit, weil sie mehr Geld generieren als die Männer, aber gleichzeitig tiefere Prämien erhalten. Zum Vergleich: Die Frauen wurden gerade zum vierten Mal Weltmeister. Die Männer schafften es nicht an die WM 2018 in Russland. In Norwegen übrigens ist das mit den gleichen Prämien schon länger Tatsache. Was meinen Sie?

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