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Schlecht belohnt

Im letzten Spiel der Vorrunde hat der FC Langenthal in der 1. Liga gegen den Luzerner Nachwuchs 0:2 verloren. Die Oberaargauer hielten lange gut mit, standen aber am ­Ende mit leeren Händen da.

Stellte sein Team gut ein, musste aber ohne Punkte nach Hause reisen: FCL-Coach Willy Neuenschwander.
Stellte sein Team gut ein, musste aber ohne Punkte nach Hause reisen: FCL-Coach Willy Neuenschwander.
Marcel Bieri

Der in der letzten Runde bewerkstelligte überraschende 3:0-Auswärtserfolg gegen den FC Baden hinterliess bei der Mannschaft von Trainer Willy Neuenschwander positive Spuren. Trotz strömenden Regens schlug die Oberaargauer Equipe auch im letzten Spiel der Vorrunde auswärts beim Nachwuchs des FC Luzern von Beginn weg ein hohes Tempo an. Doch auch die jungen Gastgeber waren bestrebt, die Initiative zu übernehmen. Langenthal zeigte sich davon jedoch nicht beeindruckt und blieb geduldig im Spielaufbau.

Disziplinierte Abwehrreihen

Die beiden Mannschaft hielten sich perfekt an ihre taktischen Vorgaben und agierten sehr diszipliniert. Oder anders ausgedrückt: Die Offensivreihen von beiden Mannschaften taten sich äusserst schwer, freie Räume für ihre Angriffe zu finden. Knapp vor Ablauf der ersten halben Stunde vergab Langenthals Offensivspieler Emilio Abbatiello nach einer guten Kombination die Führung. Keinen Deut besser erging es nur wenig später FCL-Topstürmer Gregory Gemperle. Dessen Fallrückzieher konnte Luzerns Torhüter Noah Schnarwiler mit einem sehenswerten Reflex in Corner ablenken.

Im zweiten Spielabschnitt nahm die Intensität in den Zweikämpfen stetig zu. Nach 58 Minuten konnte Torhüter Schnarwiler einen wuchtigen Freistoss von Philip Schubert nur mit einiger Mühe behändigen. Auf der Gegenseite hatten die Langenthaler Glück, dass Goalie Sascha Studer einen Schuss von Stefan Wolf mit den Fingerspitzen an die Querlatte ablenkte. Noch immer fehlten den Stürmern von beiden Mannschaften die Ideen, um die gegnerische Abwehr aus den Angeln zu heben.

Pech in der Schlussphase

Wobei: Langenthals Ardi Selmani in der 72. Minute auch viel Pech hatte, als sein Schuss lediglich den Aussenpfosten streifte. Besser machten es derweil die jungen Einheimischen knapp 10 Minuten vor dem Ende der Begegnung: Rrezart Hoxha liess FCL-Goalie Studer beim 1:0-Führungstreffer nicht den Hauch einer Chance. Doch nun bäumten sich die Langenthaler nochmals heftig gegen die drohende Niederlage auf und drückten auf den Ausgleich.

Doch der Luzerner Angreifer Yannick Schmid begrub mit seinem Treffer in der vorletzten Minute der Partie zum 2:0 alle Hoffnungen der Langenthaler.

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