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Schnelldenker Sommer, Wirbeldribbelsprinter Shaqiri

Geht es nach den Statistikern von Sportingintelligence.com, war Yann Sommer in der abgelaufenen Saison der beste Goalie in Europa – vor Manuel Neuer und Gianluigi Buffon. Kein Wunder also, hat die Schweiz in sechs Qualifikationsspielen nur vier Tore erhalten. Gegen Litauen rettete er in der ersten Halbzeit einmal bravourös. Und leitete in der zweiten Halbzeit als Schnelldenker mit einem Abwurf den 11-Sekunden-Konter zum Siegtor ein.
Es mag in dieser Mannschaft filigranere Fussballspieler geben als Lichtsteiner, es mag besonnenere Fussballspieler geben als Lichtsteiner, aber keiner hat einen brennenderen Ehrgeiz als Lichtsteiner. Das war auch in Vilnius zu sehen, und für Drmic zu hören. Der Stürmer hatte sich entschieden, nach feinem Zuspiel Lichtsteiners selbst zu schiessen, statt den Ball dem inzwischen vor das Tor gesprinteten Juve-Verteidiger zurückzuspielen. Sagen wir es so: Lichtsteiner war darob nicht besonders amused.
18 Jahre, 1 Monat und 17 Tage alt war er, als er am 31. März gegen die USA während 34 Minuten zum Debüt kam. Er war gegen Liechtenstein 27 Minuten dabei. Und in Litauen waren es gar nur neun Minuten, doch es waren wertvolle neun Minuten und eine leise Andeutung, was von ihm dank seines Ausnahmetalentes noch zu erwarten sein wird. Mit seinem gedankenschnellen Pass in die Tiefe öffnete er Shaqiri den Weg zum Siegtor.
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